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Erfolgreiche zweite Dortmunder Konferenz

Am 13. und 14. Februar 2014 fand die zweite gemeinsam mit der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) veranstaltete Dortmunder Konferenz Raum- und Planungsforschung an der Fakultät Raumplanung statt. Mit mehr als 180 Teilnehmenden widmete sie sich in diesem Jahr dem Thema „Daseinsvorsorge in der Raumplanung“. Mit diesem Konferenzthema zielte die Fakultät Raumplanung auf die großen Herausforderungen der Sicherung von Dienstleistungen der Grund-versorgung der Bevölkerung in allen Teilräumen Deutschlands aus unterschiedlichen inter- und transdisziplinären Perspektiven ab.

Die Fachvorträge im Plenum orientierten sich zum einen auf einen integrierenden Blick auf Fragen der Daseinsvorsorge. Prof. Dr. Johann Jessen vom Institut Städtebau der Universität Stuttgart referierte über die städtebaulichen Auswirkungen des demographischen Wandels und Prof. Dr. Claudia Neu, Fachgebiet Allgemeine Soziologie, Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach führte in das Thema Demografie und Demokratie ein. Zum anderen wurden durch Prof. Dr. Britta Klagge vom Geographisches Institut, Universität Bonn aktuelle sektorale Fragen zum Thema Governance und Erneuerbare Energien aufgeworfen, während Prof. Dr. Claudia Hornberg, Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld den Aspekt der gesundheitsfördernden Lebensbedingungen als Aufgabe der Daseinsvorsorge beleuchtete.

In parallelen Sessions widmeten sich die nationalen und internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am ersten Konferenztag querschnittsorientierten Fragen der räumlichen Daseinsvorsorge in den Themenfeldern: Daseinsvorsorge sichern, Partizipation und Akteure, gleichwertige Lebensverhältnisse, Interkommunale Kooperation sowie Regional- und Stadtentwicklung.

Da die inter- und transdisziplinär ausgerichteten Aufgabenfelder und Tätigkeitsbereiche in der Raumplanung geeignet sind, sich aus unterschiedlichen planungs- und entscheidungstheoretischen Perspektiven mit Themen der Daseinsvorsorge auseinander zu setzen und mit anderen Wissenschaften in einen interdisziplinären Dialog darüber einzutreten, fokussierte sich der zweite Konferenztag stärker auf sektorale Fragestellungen aus den Themenbereichen Energie, Verkehr und Mobilität, Gesundheit und Alter, Gesundheit und Gesundheitsvorsorge, Hochwasserschutz, Wasserversorgung, sowie Abwasser- und Abfallentsorgung.

In die Konferenz eingegliedert war der Workshop „Mobilitätssozialisation und –biographien“. Näheres zu diesem Workshop erfahren Sie im folgenden Artikel.

Die großzügige Spende der NRW.Bank ermöglicht die Veröffentlichung eines Tagungsbandes, die für Ende des Jahres vorgesehen ist.  

Kontakt: Fachgebiet Stadt- und Regionalplanung; Fachgebiet Ver- und Entsorgungssysteme