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Dürre? Flut? San Diego! F-Projekt untersucht Water Resource Management in Kalifornien

Kalifornien leidet zurzeit an den Folgen einer der schlimmsten Dürreperioden in der Geschichte des Bundesstaates. Zeitgleich wütet der stärkste El Niño seit Anbeginn der Wetteraufzeichnungen, was unter anderem zu erheblichen Überflutungen, Erdrutschen und Wasserverschmutzungen führt. Wie kann die Bevölkerung und Infrastruktur vor diesen Hochwasserereignissen geschützt und gleichzeitig das Wasser für die langen Trockenphasen gespeichert werden? Wie kann ein nachhaltiges Water Resource Management realisiert werden? Diesen Fragen geht das Projekt F13 in diesem Studienjahr anhand des Praxisbeispiels der Stadt San Diego nach. Die Gruppe wird dabei durch das City of San Diego Planning Department unterstützt.

Zur Beantwortung der Fragen werden vorrangig zwei Arbeitsstränge verfolgt. Zum einen wird durch die Anwendung des Best Management Practice Locators, einer GIS Methode, nach möglichen Standorten für die Implementierung von Hochwasserschutzmaßnahmen gesucht. Ein besonderer Fokus liegt hier auf der Anwendung von Low Impact Developments, welche natürliche Versickerungs-Prozesse nachahmen und dadurch das Abflussvolumen verringern und die Wasserqualität verbessern.

Zum anderen wird eine Politikfeldanalyse durchgeführt, um herauszufinden, welche Akteure am Planungsprozess in Kalifornien, insbesondere in San Diego, beteiligt sind. In diesem Zusammenhang werden vor allem die Ressource Wasser betreffende Regularien und Pläne hinsichtlich durchgeführter oder geplanter Maßnahmen untersucht, um herauszufinden, wie stark der Fokus auf Auswirkungen von Dürre und Flut liegt. Die Konstellation der relevanten Akteure soll dahingehend überprüft werden, um Empfehlungen zu machen, die eine Implementierung von Maßnahmen erleichtert.

Erste Ergebnisse der Forschungsarbeit sollen während einer Exkursion im März nach San Diego überprüft werden. Im Verlauf der Exkursion sollen neue Erkenntnisse im Gespräch mit lokalen Experten und durch Ortsbegehungen von lokalen Überflutungsgebieten gewonnen werden.  Weitere Informationen über die Forschungsarbeit kann auf der Crowdfunding-Seite Indiegogo.com gefunden werden. Außerdem informiert die Gruppe über den aktuellen Projektverlauf auf Facebook und Twitter (@waterforSD).