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Studentinnen bei der EURA-Konferenz in Turin

Auch im Jahre 2016 wurden wieder vier Studentinnen unserer Fakultät aus Gleichstellungsmitteln für die Teilnahme an einer internationalen Konferenz gefördert. Dieses Jahr ging es für drei Masterstudentinnen und eine Bachelorstudentin für drei Tage (16.06. - 18.06.2016) nach Turin auf die Jahreskonferenz der European Urban Research Association (EURA).

Betreut wurden die Studentinnen vor Ort von Herrn Prof. Zimmermann, Robin Chang und Anne Volkmann, die bei Fragen zur Verfügung standen und mit inhaltlichen und kulinarischen Insidertipps das Freizeitprogramm ergänzen konnten.

Auf dem Programm standen am ersten Nachmittag Eröffnungsreden und zwei Keynote Speakers, die in längeren Redebeiträgen erste thematische Einstiege zum Thema "City Lights – Cities and Citizens within/beyond/notwithstanding the crisis", dem thematischen Fokus der Konferenz, boten. Nach einer Podiumsdiskussion klang der erste Abend mit einem Willkommensgetränk und Häppchen ruhig aus.

Der zweite Konferenztag stand ganz unter dem Zeichen der sogenannten "parallel sessions". In mehreren Blöcken und Thementracks stellten Wissenschaftler_innen ihre Doktorarbeiten und andere Forschungsergebnisse vor und regten damit zu Diskussionen sowohl innerhalb der Sessions als auch
in den zahlreichen Kaffeepausen an. Auch eine der geförderten Studentinnen konnte in diesem Rahmen ihre kürzlich beendete Masterarbeit vorstellen und erhielt durchweg positives Feedback für ihre Arbeit. Der Abend gestaltete sich dann bei einem schicken Mehrgänge-Menü im Teatro Regio de Torino, dem beeindruckenden Theater und Opernhaus der Stadt, mit Wein und inspirierenden Gesprächen mit Menschen aus der ganzen Welt.

Am Samstag, dem dritten Programmtag der Konferenz, konnten die Teilnehmer_innen, angeleitet von Studierenden der Planungsfakultät der Politecnico di Turino, in Stadtworkshops in und um Turin aktuelle städtische Prozesse und deren geschichtlichen Kontext nachvollziehen.

Neben dem Konferenzprogramm blieb für die Dortmunder Studentinnen auch noch Zeit, die Stadt auf eigene Faust und unter Anleitung der Turiner Studierenden zu entdecken. Spannend waren die fachlichen Unterhaltungen mit anderen Konferenzteilnehmer_innen, die, eingebettet in beeindruckende Locations wie das Castello del Valentino, einen Einblick in das berufliche Feld der Wissenschaft und Forschung ermöglichten. Einmal mehr fiel dabei die Interdisziplinarität und Bandbreite der zu erforschenden Themen, die von flüchtlingspolitischen Fragen zu SmartCity-Ansätzen und von sehr theoretischen Forschungsdesigns zu Fallstudien reichten, auf.

Insgesamt konnten die Studentinnen also einen guten Einblick in wissenschaftlich-forscherische Karrieren gewinnen, daraus unterschiedliche persönliche Konsequenzen für sich ziehen und von der Gelegenheit profitieren, schon vor Abschluss des Studiums an einer solchen Konferenz teilgenommen haben zu dürfen.

Kontakt: Mareike Kapels