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NRW.BANK.Studienpreis „Wohnen und Stadt“ verliehen: zwei Gewinner kommen aus Dortmund

Die NRW.BANK hat heute mit dem NRW.BANK.Studienpreis drei Studienabschlussarbeiten ausgezeichnet, die sich auf herausragende Weise mit dem Thema „Wohnen und Stadt“ auseinandergesetzt haben. Die Gewinner kommen von der Technischen Universität Dortmund und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Der Preis, der nunmehr bereits zum achten Mal studentische Forschungsleistungen würdigt, wurde im Rahmen des NRW.BANK.Kolloquiums 2016 „Mehr Stau oder mehr Lebensqualität? - Die Zukunft der Mobilität in unseren Städten“ verliehen.

Veränderungen in der Infrastruktur, der demografische Wandel oder auch die Arbeitsmarktsituation haben Auswirkungen darauf, wie sich das Leben in der Stadt verändert und wie sich Städte insgesamt entwickeln. Mit dem NRW.BANK.Studienpreis „Wohnen und Stadt“ werden Studienabschlussarbeiten gewürdigt, die sich mit diesem Themenkomplex auseinandersetzen.  „Stadtentwicklung und Wohnen sind aktuelle Themen, insbesondere da die Wohnraumnachfrage derzeit sehr hoch ist. Es wird unter anderem wichtig sein, alle relevanten Akteure mit in die weitere Entwicklung des Wohnraumangebots einzubeziehen“, erklärt Dietrich Suhlrie, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Mit dem Studienpreis möchten wir auch den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Die Preisträger haben wichtige Fragen der Stadtentwicklung und des Wohnens aufgegriffen und neue und kreative Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen entwickelt.“

Die Gewinner:

  • Der mit 1.500 Euro dotierte erste Preis geht an Dominik Schultheiß (Technische Universität Dortmund) für seine Bachelorarbeit „Urbane Nutzungsmischung planen? Ein städtebauliches Konzept“.
  • Den zweiten Preis in Höhe von 1.000 Euro erhält Verena Natrop (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) für ihre Masterarbeit „Bündnisse für Wohnen – Analyse einer neuen Kooperationsform“.
  • Der dritte Preis im Wert von 500 Euro geht an Anna Mahlke. Die Studentin der Technischen Universität Dortmund erhält die Auszeichnung für ihre Masterarbeit „Die Klimaanpassungsstrategie für die Mittelstadt Warendorf“.


Ausgezeichnet wurden die Arbeiten – neben ihrem hohen wissenschaftlichen Standard – insbesondere für ihre Aktualität und ihren Praxisbezug. Der Preis wird im Vorschlagsverfahren vergeben. Vorschlagsberechtigt ist die Lehrkraft der Hochschule, die die jeweilige Arbeit betreut hat. Voraussetzung ist, dass die Arbeit an einer nordrhein-westfälischen Hochschule verfasst wurde.

Über die Gewinner hat eine Jury unter der Moderation von Dietrich Suhlrie, Vorstandsmitglied der NRW.BANK, entschieden. Jurymitglieder sind Prof. Hans H. Blotevogel (Universität Wien), Prof. i.R. Manfred Hommel (ehemals Ruhr-Universität Bochum), Dipl.-Ing. BDB Hartmut Miksch (Ehrenpräsident der Architektenkammer) sowie Dr. Daniel Zerweck (Geschäftsführer europiZe UG).

Das NRW.BANK.Kolloquium findet seit 2009 einmal im Jahr mit wechselnden Themen rund um Wohnen, Stadtplanung und Städtebau statt. „Mehr Stau oder mehr Lebensqualität? – Die Zukunft der Mobilität in unseren Städten“ lautete der Titel der diesjährigen Veranstaltung. Im Mittelpunkt stand der Umgang der Städte mit neuen Mobilitätskonzepten und kommunalem Mobilitätsmanagement.

Kontakt: Nadine Mägdefrau



Bildunterschrift: Bei der Preisverleihung des NRW.BANK.Studienpreises „Wohnen und Stadt“ (v.l.): Dietrich Suhlrie (Vorstandsmitglied der NRW.BANK), die Gewinner Anna Mahlke (TU Dortmund), Dominik Schultheiß (TU Dortmund) und Verena Natrop (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) sowie Dr. Daniel Zerweck (Geschäftsführer europiZe UG).