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F-Projekt 13: „Salam, chetori?“

... [persisch für: „Hallo, wie geht’s dir?“] waren die ersten Worte, die die Mitglieder des Projekts F13 in der persischen Sprache erlernten und die anschließend überall zum Einsatz kamen, um mit den höflichen IranerInnen Kontakt aufzunehmen und die Freundlichkeit, die einem dort entgegen gebracht wird, zu erwidern. Drei Wochen lang besuchte das Projekt unter dem Titel „Revitalisation of a historical quarter in Esfahan, Iran“ mit dem Betreuer Dr. Mehdi Vazifedoost das Land im Mittleren Osten.

Die Exkursion fand einerseits unter dem Aspekt eines universitären Forschungsauftrages in der zentraliranischen Stadt Esfahan statt und andererseits um einen großzügigen Einblick in die iranische Kultur, Land und Leute erleben zu können. Die Erwartungen und Vorstellungen im Vorfeld waren hoch und mitunter wurden auch einige Bedenken zur Sicherheitslage geäußert, welche jedoch vor Ort schnell verschwunden waren. Denn trotz der etymologisch starke Parallelen und Nähe zu seinem konfliktbehafteten Nachbarstaat, war im Iran der Straßenverkehr wohl die einzige "Gefahr", der sich die ProjektteilnehmerInnen während der Zeit dort ausgesetzt fühlten.

Begleitet wurden die ersten 10 Tage der Exkursion von Studierenden und Lehrenden des "Deneshpajoohan Institute of Higher Education", mit dem durch die Bemühungen von Dr. Vazifedoost auch der Auftakt einer vielversprechenden Kooperation geschaffen wurde. Vor Ort herrschte ein reger und offener Austausch zwischen den Kulturen, der im Laufe der Exkursion ebenso auf dem gemeinsamen Tätigkeitsfeld der Raumplanung neue Erkenntnisse auf beiden Seiten lieferte. Die Projektgruppe erhielt einige Vorträge und Möglichkeiten zu Interviews mit Akteuren für den Planungsprozess und weitere wichtige Impulse für die weitere Projektarbeit.

Die Stadt Esfahan beeindruckte mit ihren wunderschönen Moscheen und Palästen und dem großen Platz Nagshe-Jahan. Gerade der historische Teil der Stadt, in dem auch das Planungsgebiet des Projekts zu finden war, hatte mit seinen alten Gebäuden und dem weitläufigen Basar einen besonderen Reiz. Nach dem Ende der Exkursion verbrachte die Projektgruppe einige Tage in Shiraz, der Stadt der Poesie und des Weines. Die wenigen Tage waren mithin nicht ausreichend, um dort alle Sehenswürdigkeiten zu erfassen, jedoch hinterließen historische Stätten wie das prä-islamische Persepolis, bekannt als die "Stadt der Perser", und die schönen Gärten der Stadt viele Eindrücke und Fotos. Die Weiterreise und der anschließende Besuch der Wüstenstadt Yazd waren ebenso ein spannendes und interessantes Erlebnis mit wieder anderen Eindrücken, wodurch die Studienreise bei den TeilnehmerInnen alles in allem als bereichernde und einmalige Erfahrung im Gedächtnis bleiben wird.