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Reclaiming public spaces within metropolitan areas

Im Rahmen der vom DAAD (Deutscher akademischer Austauschdienst) geförderten Projektinitiative zwischen der TU Dortmund und der deutsch-jordanischen Universität in Amman/Jordanien „Intercultural Dialogue towards reclaiming Public Space within Metropolitan Areas“, findet nach den vier studentischen Workshops im November 2017 nun die Abschlusskonferenz statt.

Das dreijährige Forschungsprojekt befasste sich mit der Rolle des öffentlichen Raum in der Stadtentwicklung welche im Sinne von Integration konzeptualisiert wurde mit besonderem Fokus auf Industriegebiete, Renaturalisierung von vernachlässigten ökologischen Elementen und die Integration von benachteiligten sozialen Gruppen sowie den Flüchtlingen aus Syrien. Es wurden Erfahrung aus dem Ruhrgebiet in Deutschland und aus den Bezirken von Marka und Sabab in der urbanen Agglomeration von Amman in Jordanien gesammelt und in einem interkulturellen Dialog diskutiert und weiterentwickelt.

Die Konferenz möchte die Ergebnisse des Forschungsprojekts präsentieren, in Form von studentischen Projekten und wissenschaftlichen Arbeiten und bildet eine Plattform für eine internationale Diskussion und einen Wissenstransfer zwischen Universitäten und Akteuren der Stadtentwicklung in Jordanien. Die Themenfelder für die Konferenz sind:

  • Stadtentwicklung und die Rolle des öffentlichen Raum
  • Naturbezogene Planungsansätze
  • Soziale und kulturelle Dimension der Stadt

Im Mai 2017 fand der bereits vierte studentische Workshop in Dortmund statt. Ziel des Workshops war eine räumliche Analyse und konzeptionelle Auseinandersetzung mit dem Stadtteil Marten der Stadt Dortmund mit Fokus auf inklusive öffentliche Räume insbesondere für die eingewanderten Flüchtlinge und deren gesellschaftliche und wirtschaftliche Integration. Die Studenten sollten anhand von Beobachtung spezifischer öffentliche Räume, sowie durch Interviews mit den Bewohnern und durch einen interkulturellen Dialog neue Erkenntnisse erlangen, die im laufenden Semester anhand von Entwurfsmodellen weiterentwickelt werden.

Der Workshop ging über 5 Tage mit Studenten aus verschiedenen Ländern sowie Lehrbeauftragten aus der TU Dortmund und der GJU und beinhaltete Vorträge, Exkursionen und eine intensive Gruppenarbeit. Als Ausgangspunkt präsentierten 24 Studenten ihre Vorarbeiten und räumliche Analyse von Marten in Dortmund und Sahab in Jordanien, später haben sie sich dann für die Beobachtung und Untersuchung vor Ort in Gruppen aufgeteilt. Sie wanderten durch die Stadt und besuchten öffentliche Räume von Interesse, diskutierten den Status Quo, nahmen Fotos und skizzierten. Sie besuchten Germania und Alt-Marten im Stadtteil Marten, Nordmarkt und Hafen in der Nordstadt von Dortmund und die Zeche Zollverein in Essen, ihre Dauerausstellung im Ruhrmuseum und die Ausstellung „Grün in der Stadt“ als wertvolle Impulse.

Diese lokale Erfahrung, brachte neue Erkenntnisse, welche die vorherige Analyse in Frage stellte. Somit entstanden neue Anregungen für nachhaltige Planungsoptionen für den Stadtteil von Marten in einen regionalen Kontext. Die Studenten entwickelten ihre Ideen in konkrete Entwurfsmodelle, präsentierten sie am Ende des Workshops vor Lehrbeauftragten und die Arbeiten wurden im Gesamtzusammenhang diskutiert um im laufenden Semester als Anregung für ihre Projekte zu dienen.

 

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Kontakt: Fabio Bayro-Kayser