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Damit die Wohnung nicht kalt bleiben muss... Projekt stellt Forschungsergebnisse vor

Was tun, damit die Wohnung nicht kalt bleibt? Vor dieser Frage stand die Wohnungsgenossenschaft Spar- und Bau Verein Dortmund, als der langjährige Fernwärmevertrag für die Wohnungsbestände im Quartier Berliner Allee in Unna-Königsborn aufgrund zu hoher Heizkosten gekündigt wurde. 323 Wohnungen in 7 frisch sanierten Mehrfamilienhäusern müssen ab April 2015 anders beheizt werden. Bei der Suche nach einem neuen Wärmeversorgungssystem kooperierte die Genossenschaft mit dem Studienprojekt A08 der Fakultät Raumplanung.

Das Anfänger-Projekt A08 informierte sich zunächst über die Probleme im Zusammenhang mit der Fernwärme, besichtigte das Quartier und überprüfte, welche Wärmeversorgungssysteme im Quartier technisch realisierbar sind. Um die Auswahl eines Wärmeversorgungssystems zu vereinfachen, bewertete das Projekt die in Betracht kommenden Wärmeversorgungssysteme in Kombination mit verschiedenen Brennstoffen. Maßgeblich bei der Bewertung waren diedrei Untersuchungsaspekte Umweltverträglichkeit, Kosten und Bewohnerakzeptanz.

Am 24. Juli stellte das Projekt seine Forschungsergebnisse der Führungsebene des Spar- und Bauvereins in Dortmund vor. Dieser zeigte sich "nachhaltig beeindruckt" von den Arbeitsergebnissen, die von den Studierenden erbracht wurden, so der kaufmännische Prokurist Ulrich Benholz. Der Spar- und Bauverein war vor allem dankbar, die Projektergebnisse auch für die Planung weiterer Sanierungsmaßnahmen in anderen Quartieren nutzen zu können. Obgleich die Projektergebnisse aufgrund vertraglicher Schwierigkeiten nicht direkt umgesetzt werden können, freuten sich die Projektmitglieder sichtlich über die anerkennenden Worte der Genossenschaft und den somit sehr gelungen Abschluss ihres Anfänger-Projekts.

Kontakt: Tobias Frank oder Philip Timpe