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21. August 2017

Jahrestagung Städtebauliche Denkmalpflege 2017: WEITER BAUEN – Werkzeuge für die Zeitschichten der Stadt

Am 17. Oktober 2017 findet an der TU Dortmund die Jahrestagung Städtebauliche Denkmalpflege zum Thema "Weiter Bauen - Werkzeuge für die Zeitschichten der Stadt" statt.

Den Kommunen stehen zum Schutz und zur Weiterentwicklung historischer Strukturen und Gebäude unterschiedliche Instrumente zur Verfügung: Denkmalpflegepläne, Denkmalbereichs- und Erhaltungssatzungen legen fest, was unverändert bleiben soll, Gestaltungssatzungen definieren die Ziele für das Erscheinungsbild eines fest umrissenen Stadtbereichs, integrierte Stadtentwicklungskonzepte sollen helfen, eine abgestimmte Weiterentwicklung historischer Strukturen und Bestände zu ermöglichen. Die Anwendung des Instrumentariums ist längst gängige Praxis – dennoch wird in jüngerer Zeit eine neue Dynamik spürbar: Entweder sind vorhandene Pläne nicht mehr aktuell, weil sie jüngere Zeitschichten nicht erfassen, oder die zur Verfügung stehenden Werkzeuge erweisen sich unter veränderten Blickwinkeln oftmals als unzureichend. 

Daher stehen folgende Fragestellungen im Mittelpunkt der Jahrestagung: Wie kann bau- und stadthistorische Forschung dazu beitragen, das Bewusstsein für städtebauliche Denkmalpflege stärker als bisher in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern? Wie lassen sich die Qualitäten des Bestandes erfassen und für die zukünftige Stadtentwicklung aufbereiten? Wie können die Anforderungen einer modernen Stadtentwicklungspolitik hinsichtlich des Ausgleichs disparater Interessen mit dem vorhandenen Bestand verknüpft werden? Welche Instrumente stehen innerhalb der vorhandenen Förderkulisse, aber auch jenseits des „klassischen“ Denkmalschutzes zur Verfügung?

Die Tagung gliedert sich in drei Themenblöcke und nach dem Einstiegsvortrag von Prof. Dr. Lucien Hölscher (Ruhr-Universität Bochum) zur „Entdeckung der Zukunft“ werden im ersten Themenblock Prof. Dr. Hans-Rudolf Meier (Bauhaus-Universität Weimar), Judith Sandmeier (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Bamberg) und Siegfried Thelen (Stadt Münster) die Erfassung von Zeitschichten aus unterschiedlichen Blickwinkeln erörtern. 

In einer Diskussionsrunde werden sich im zweiten Themenblock u.a. Theo Deutinger (Initiative „Ruhrmoderne“), Herbert Dierke (Landmarken AG – angefragt), Anke von Heyl (Initiative „Brutalismus im Rheinland“) und Dr. Christoph Rauhut (Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz) mit der Erprobung neuer und alter Werkzeuge im Umgang mit den jüngeren Schichten der Stadt beschäftigen.

Im dritten Themenblock schließlich werden Helga Sander (Stadterneuerungsgesellschaft Stadt Gelsenkirchen), Guido Spohr (Stadt Bad Hersfeld) und Christiane Kalka (Städtebaulicher Denkmalschutz, Ministerium NRW) Aspekte und Ansätze aufzeigen, um historische Schichten der Stadt zukunftsfähig weiterzubauen.

Die Tagung findet statt am Dienstag, den 17. Oktober 2017, 9.00 Uhr - 17.30 Uhr an der TU Dortmund, Campus Süd, Rudolf Chaudoire Pavillon.

Das Programm der Tagung finden Sie hier. Weitere Informationen und die Anmeldung zur Jahrestagung über die Internetseite der Fachgruppe Städtebauliche Denkmalpflege.

(Von: tf)