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21. November 2017

NRW.BANK.Studienpreis „Wohnen und Stadt“ verliehen

Die NRW.BANK hat heute mit dem NRW.BANK.Studienpreis zwei Studienabschlussarbeiten und eine Dissertation ausgezeichnet, die sich auf herausragende Weise mit dem Thema „Wohnen und Stadt“ auseinandergesetzt haben. Die Gewinner kommen von der Technischen Universität Dortmund. Der Preis, der nunmehr bereits zum neunten Mal studentische Forschungsleistungen würdigt, wurde im Rahmen des NRW.BANK.Kolloquiums 2017 „Eine lebenswerte Stadt für alle – neue Herausforderungen und Akteure“ in der NRW.BANK in Münster verliehen.

Erfolgreiche Projekte einer gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung sind komplex. Wie verändert sich das Leben in den Städten, was macht eine Stadt für ihre Bürger lebenswert und welche Rolle haben private Akteure, Stiftungen oder soziale Institutionen, die oftmals in Kooperation Projekte für eine gemeinwohl-orientierte Stadtentwicklung initiieren? Mit dem NRW.BANK.Studienpreis
„Wohnen und Stadt“ werden Studienabschlussarbeiten gewürdigt, die sich mit diesem Themenkomplex auseinandersetzen. „Mit dem Studienpreis fördern wir den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Preisträger haben wichtige Fragen der Stadtentwicklung aufgegriffen und neue und kreative Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen entwickelt“, erklärt Dietrich Suhlrie, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK.

 

Die Gewinner

Der mit 1.500 Euro dotierte erste Preis geht an Lion Lukas Naumann (Technische Universität Dortmund) für seine Bachelorarbeit „Neue Immobilienquartiere in boomenden Metropolen – eine Analyse am Beispiel der Stadt Köln“.

Den zweiten Preis in Höhe von 1.000 Euro erhält Moritz Hans (Technische Universität Dortmund) für seine Masterarbeit „Demografische Rendite oder Kostenexplosion? Kommunale Daseinsvorsorge im demografischen Wandel am Beispiel der Grundschulversorgung in Nordrhein-Westfalen“.

uf die Vergabe eines dritten Preises wurde in diesem Jahr verzichtet, stattdessen wurde eine Arbeit mit einem Sonderpreis ausgezeichnet, der mit 1.500 Euro dotiert ist. Der Sonderpreis geht an Frank Schulz
(Technische Universität Dortmund) für seine Dissertation „Stadtgestalt des Stadtumbaus – Theorie und Praxis im Umgang mit der Stadtgestalt in den Förderprogrammen Stadtumbau Ost und West.“ 

 

Ausgezeichnet wurden die Arbeiten – neben ihrem hohen wissenschaftlichen Standard – insbesondere für ihre Aktualität und ihren Praxisbezug. Der Preis wird im Vorschlagsverfahren vergeben. Vorschlagsberechtigt ist die Lehrkraft der Hochschule, die die jeweilige Arbeit betreut hat. Voraussetzung ist, dass die Arbeit an einer nordrhein-westfälischen Hochschule verfasst wurde. 

Über die Gewinner hat eine Jury unter der Moderation von Dietrich Suhlrie, Vorstandsmitglied der NRW.BANK, entschieden. Jurymitglieder sind Prof. Hans H. Blotevogel (Universität Wien), Prof. Manfred Hommel (ehemals Ruhr Universität Bochum), Dipl.-Ing. BDB Hartmut Miksch (Ehrenpräsident der Architektenkammer) sowie Dr. Daniel Zerweck (Geschäftsführer europiZe UG).

Das NRW.BANK.Kolloquium findet seit 2009 einmal im Jahr mit wechselnden Themen rund um Wohnen, Stadtplanung und Städtebau statt. „Eine lebenswerte Stadt für alle – neue Herausforderungen und Akteure“ lautete der Titel der diesjährigen Veranstaltung. Im Mittelpunkt stand die Frage, was es bedarf, um die Entwicklung von Städten und Gemeinden in Hinblick auf eine höhere Lebensqualität aller Bürger positiv zu beeinflussen.

 

 

(Von: mk)