Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation


Sie sind hier: 

Bereichsnavigation


Hauptinhalt

Aktuelles Projektangebot

Alle im laufenden Semester bzw. Studienjahr durchgeführten Projekte sind im Online-Vorlesungsverzeichnis der TU Dortmund mit Titel, Namen der Lehrenden und Beschreibungen eingepflegt.

Zum Veranstaltungsverzeichnis

Archiv der Studienprojekte

Seit 1969 wurden an der Fakultät mehr als 950 Studienprojekte durchgeführt. Die Projektberichte der letzten Jahre können im Service-Büro des Studien- und Projektzentrums (SPZ) eingesehen und ausgeliehen werden.

Projektdatenbank

Die Datenbank umfasst eine vollständige Liste aller Studienprojekte seit 1969. Für die aktuellen Projekte sind jeweils auch die Projektbeschreibungen angegeben. Über die Suchfunktion kann nach bestimmten Stichworten (z.B. Projekttitel, Projektnummer oder Betreuung) oder einer Kombination von Stichworten gesucht werden.

A11 (2016/2017): Ist der stationäre Einzelhandel noch zu retten? Wie erfolgreich sind On-line-City, Webkaufhaus & Co.

Betreuung

Tanja Fleischhauer Dekanat

Beratung

Simon Willemsen Lehrbeauftragter

Beschreibung

Abstract

Sind unsere Innenstädte noch zu retten? Die Auswirkungen von Online-Shopping, Filialisierung & Co.  

Verlassene Fußgängerzonen und leerstehende Geschäfte prägen immer häufiger das Erscheinungsbild vieler Innenstädte in Deutschland. In der Einzelhandelsbranche tragen der hohe Wettbewerbsdruck, die Dynamik, sowie die Entwicklungen, wie zum Beispiel der Online-Handel, vielfach dazu bei, dass vor allem traditionelle Betriebe aus den Innenstädten verschwinden und sich meist große Filialisten aufgrund ihrer Preispolitik durchsetzen können. Während diese Entwicklung für die Innenstadt der Großstädte weniger problematisch ist, wird es für einige mittelgroße Städte immer schwerer, sich in diesem Wettbewerb zu behaupten. Da die Lage in den weniger großen Städten oftmals verschärft ist und deshalb zukünftig an Relevanz gewinnen wird, beschäftigt sich die Forschungsarbeit des Projektes A11 speziell mit der Stadt Herten, als Beispiel für eine mittelgroße Stadt, um daran die Problemlage und mögliche Lösungsansätze zu erörtern.

 

Anhand der projektleitenden Forschungsfrage ,,Mit Hilfe welcher Maßnahmen zur Stärkung des Einzelhandels lässt sich die Attraktivität der Innenstadt Hertens steigern?'' wurde herausgefunden, ob mögliche Bedrohungen für den Einzelhandel, wie z.B. der Online-Handel oder große Filialen, der Grund für die Verminderung der Attraktivität der Innenstädte sind. Weitere Aspekte, wie zum Beispiel Vandalismus, Verschmutzung oder der Leerstand, sowie das veränderte Konsumentenverhalten wurden auch als mögliche Gründe untersucht.

Eine Hypothese war, dass all die genannten Beispielgründe einen Kausalzusammenhang bilden, wie z.B., dass der Online-Handel eine große Konkurrenz für den Einzelhandel darstellt, woraufhin eine Schwächung des stationären Einzelhandels erfolgt. Dies hat wiederum zur Folge, dass die Einzelhändler insolvent werden, die Ladenlokale in der Innenstadt leer stehen und somit der Attraktivitätsverlust erfolgt.

 

Diese und weitere Annahmen galt es mit Fokus auf die Beispielstadt Herten zu überprüfen, da dort eine solche Problemlage gegeben ist. Zur Überprüfung wurden eine Bürgerbefragung, eine Kartierung des Untersuchungsgebiets, sowie ein Experteninterview durchgeführt. Anhand der im ersten Semester analysierten Lösungsansätze und den neu gewonnenen Informationen, durch die Überprüfung der Annahmen, wurden Maßnahmen entwickelt und übernommen, die zur Stärkung des Einzelhandels sowie der Attraktivität dienen sollen.

Diese Maßnahmen sind speziell auf die Beispielstadt Herten angepasst. Daraus wurde ein Handlungskonzept entwickelt. Die Handlungsempfehlungen sind auf bestimmte Orte der Hertener Innenstadt abgestimmt, es werden die entsprechenden Akteure und Investitionsrahmen genannt, um so eine optimale Grundlage für die Realisierung zur gewährleisten.

 

Jedoch war es auch ein Ziel des Projektes, die Maßnahmen übertragbar zu gestalten, sodass auch andere Städte von den Handlungsansätzen profitieren können. Somit steht Herten stellvertretend für andere Mittelstädte mit ähnlichen Vorrausetzungen wie Ruhgebietslage, Nähe zu Ballungszentren und einem historischen Hintergrund.

 

Als Endergebnis der Forschungsarbeit ist das Handlungskonzept entstanden, welches für die Hertener Innenstadt zugeschnitten ist, aber dennoch Aspekte der Übertragbarkeit aufweist. Abschließend sollen die Ergebnisse, Bewertungen und das Handlungskonzept in einem Bürgerforum vor Ort präsentiert werden.

 

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am: 02.11.2017

Zurück