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Aktuelles Projektangebot

Alle im laufenden Semester bzw. Studienjahr durchgeführten Projekte sind im Online-Vorlesungsverzeichnis der TU Dortmund mit Titel, Namen der Lehrenden und Beschreibungen eingepflegt.

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Archiv der Studienprojekte

Seit 1969 wurden an der Fakultät mehr als 950 Studienprojekte durchgeführt. Die Projektberichte der letzten Jahre können im Service-Büro des Studien- und Projektzentrums (SPZ) eingesehen und ausgeliehen werden.

Projektdatenbank

Die Datenbank umfasst eine vollständige Liste aller Studienprojekte seit 1969. Für die aktuellen Projekte sind jeweils auch die Projektbeschreibungen angegeben. Über die Suchfunktion kann nach bestimmten Stichworten (z.B. Projekttitel, Projektnummer oder Betreuung) oder einer Kombination von Stichworten gesucht werden.

A12 (2016/2017): Stadterneuerung in Oberhausen-Osterfeld, insbesondere im Hinblick auf die Auswirkungen der Klimaveränderungen

Betreuung

Mehdi Vazifedoost Dekanat

Beratung

Naseri Dekanat

Beschreibung

Abstract

Stadterneuerung in Oberhausen-Osterfeld, insbesondere im Hinblick auf die Auswirkungen des Klimawandels

 

Das Projekt A12 beschäftigte sich mit dem Untersuchungsgebiet Oberhausen-Osterfeld. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf der Stadterneuerung vor dem Hintergrund des strukturellen und klimatischen Wandels.

 

Der Klimawandel wird immer bedeutender im Gesamtraum Deutschland, aber auch weltweit. Um den Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken, entwickeln zahlreiche Städte Pläne, in denen unter anderem die Stadterneuerung ein zentraler Leitgedanke ist. Dabei beschreibt der Begriff Stadterneuerung grundsätzlich alle Maßnahmen einer Stadt, einen Stadtteil einer Stadt zu sanieren oder jenen zu erhalten.

 

Die Erhebungen des Projektes zeigen diesbezüglich einen deutlich erkennbaren Handlungsbedarf in Oberhausen-Osterfeld auf. So entsprechen viele Wohngebäude nicht den heutigen energetischen Anforderungen und tragen zu hohen CO2-Emissionen bei. Eine Sanierung der Wohnbebauung ist aufgrund fehlender Investitionsmittel seitens der Bevölkerung nur schwer durchführbar. Zudem führen die fehlenden Verbindungen und die mangelhafte Instandhaltung der Grünflächen im Untersuchungsgebiet dazu, dass die Naherholungsfunktion eingeschränkt wird. Ein weiteres zentrales Problem im Untersuchungsraum ist der fortschreitende Hitzeinseleffekt, der durch die flächendeckende Versiegelung und die dichte Bebauung im Innenstadtbereich verstärkt wird.

 

Auf Basis der genannten Probleme stellte das Projekt ein Leitbild zu einer möglichen erstrebenswerten Zukunftsvision für Osterfeld auf. Prägender Gedanke war dabei vor allem die Verbesserung der sozialen und ökologischen Situation vor dem Hintergrund der geplanten Stadterneuerung.

„PrimaKlima – L(i)ebenswerte Umwelt gestalten und bewahren“

„PrimaKlima“ drückt einen erstrebenswerten Zustand aus, der sowohl die sozialen, als auch die ökologischen Strukturen berücksichtigt. Hinzu kommt, dass durch dieses Leitbild das Interesse der BürgerInnen für die Mitwirkung im Planungsprozess geweckt werden soll. Dabei sind die zentralen Zielsetzungen, die Verbesserung des sozialen Miteinanders innerhalb des Stadtteils sowie die Schaffung eines attraktiven Wohnumfeldes und die Gewährleistung einer gesunden, ökologisch und klimatisch funktionalen Umwelt. Die Ziele sollen durch verschiedene Maßnahmen erreicht werden. Diese wurden im Rahmen der konzeptionellen Planungsarbeit konkretisiert. In einer Prioritätenliste wurden die Maßnahmen des Projektes aufgeführt und nach der Bedeutung gewichtet. So soll beispielsweise durch ein autofreies Kerngebiet der Parksuchverkehr im Zentrum reduziert und damit einhergehend das Mikroklima des Stadtteils verbessert werden. Zusätzlich sollen Grünstrukturen im Zentrum dazu beitragen, dass klimatische Risiken eingedämmt werden und die Aufenthaltsqualität erhöht wird.

 

Wenn durch die Umsetzung der Maßnahmen, die aufgeführten Probleme und Risiken in Osterfeld weitestgehend eingedämmt und gleichzeitig die Potenziale weiter gestärkt und ausgebaut werden, kann aus dem grauen Osterfeld mit schlechtem Image ein attraktiver Wohnort werden, welcher viele Freizeit-und Ausgehmöglichkeiten bietet und somit auch Menschen aus der Umgebung anziehen kann.

Zuletzt aktualisiert am: 02.11.2017

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