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Aktuelles Projektangebot

Alle im laufenden Semester bzw. Studienjahr durchgeführten Projekte sind im Online-Vorlesungsverzeichnis der TU Dortmund mit Titel, Namen der Lehrenden und Beschreibungen eingepflegt.

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Archiv der Studienprojekte

Seit 1969 wurden an der Fakultät mehr als 950 Studienprojekte durchgeführt. Die Projektberichte der letzten Jahre können im Service-Büro des Studien- und Projektzentrums (SPZ) eingesehen und ausgeliehen werden.

Projektdatenbank

Die Datenbank umfasst eine vollständige Liste aller Studienprojekte seit 1969. Für die aktuellen Projekte sind jeweils auch die Projektbeschreibungen angegeben. Über die Suchfunktion kann nach bestimmten Stichworten (z.B. Projekttitel, Projektnummer oder Betreuung) oder einer Kombination von Stichworten gesucht werden.

A15 (2016/2017): Soziale Integration im Quartier: Förderung von Netzwerken und Begegnungen in benachteiligten Sozialräumen

Betreuung

Dennis Zilkse Lehrbeauftragter

Beratung

Sandra Huning Stadt- und Regionalsoziologie

Beschreibung

Abstract

Soziale Integration im Quartier: Förderung von Netzwerken und Begegnungen in benachteiligten Sozialräumen

 

Die Projektgruppe A15 befasste sich im Studienjahr 2016/17 mit der sozialen Integration im Quartier in Bezug auf die Förderung von Netzwerken und Begegnungsmöglichkeiten in benachteiligten Sozialräumen am Beispiel der Dortmunder Nordstadt. Diese ist u.a. aufgrund des Strukturwandels von einem sozialräumlichen Ungleichgewicht betroffen und viele BewohnerInnen sind in verschiedenen Lebensbereichen benachteiligt. Auf Grundlage der Ergebnisse einer Begehung wählte die Projektgruppe den Stadtteil Nordmarkt als konkretes Untersuchungsgebiet aus, da sie in diesem Bereich besonderen Handlungsbedarf feststellte. Zunächst wurde der Einfluss der Handlungsfelder Kultur/Sport, Erholungsflächen, Bildung/Soziales/Gesundheit, Versorgungsflächen, Qualitatives Wohnen und Verkehrsinfrastruktur auf die Benachteiligung und ihre Bedeutung für die soziale Integration von QuartiersbewohnerInnen erörtert und nach einer erfolgten Sekundäranalyse der Fokus auf die besonders integrationsrelevanten Kategorien Soziales und Bildung gelegt. Wichtig war der Projektgruppe dabei, die sekundären Handlungsfelder nicht bei der weiteren Forschungsarbeit zu vernachlässigen. Während des gesamten Forschungsprozesses orientierte sich die Projektgruppe an folgenden Forschungsfragen.

1. Inwiefern sind die BewohnerInnen der Nordstadt sozial und räumlich benachteiligt und welche Auswirkung hat dies auf die Integration?

2. Wie ergeben sich daraus mögliche Handlungsempfehlungen/-konzepte zur Verringerung von Benachteiligung und Förderung der Integration?

 

Bei der Entwicklung dieser Handlungsempfehlungen stützte sich die Projektgruppe auf fünf zuvor durchgeführte ExpertInneninterviews mit Vertretern öffentlicher Einrichtungen im Quartier. Zusätzlich organisierte die Projektgruppe einen Workshop in der Kinder- und Jugendeinrichtung JuKi. Hier konnten neue, zielgruppenorientierte Erkenntnisse gewonnen werden, die maßgeblich zur Ausgestaltung der Handlungsempfehlungen beitrugen. Um den raumplanerischen Bezug des soziologischen Themas zu stärken, wurde hier auf bereits erlernte Kenntnisse über computergestützte Darstellungsmethoden zurückgegriffen. Die erstellte Karte diente als Grundlage des Workshops und ermöglichte es zusätzliche Informationen über Aufenthaltsräume der Kinder und Jugendlichen zu erlangen.

Eine umfassende SWOT-Analyse der Workshopergebnisse, der erstellten Codierung der ExpertInneninterviews und der Texte zu den Handlungsfeldern half anschließend dabei alle Ergebnisse zusammenzufassen und die Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Im Themengebiet Bildung betreffen die Handlungsempfehlungen vor allem die Sprachbildung bzw. die Mehrsprachigkeit der BewohnerInnen. Zusätzlich wird die Nutzung öffentlicher Plätze in den Fokus gestellt, da im Stadtteil Nordmarkt Nutzungskonflikte zwischen unterschiedlichen Gruppen existieren und minimiert werden sollten. Dabei spielt unter anderem die Ausgestaltung der Innenhöfe als Begegnungsräume eine große Rolle in den Handlungsempfehlungen. Ein weiteres Themengebiet stellen Akteure und soziale Einrichtungen dar, deren Koordination und Kommunikation untereinander gefördert werden soll. Zusätzlich werden Empfehlungen für die mögliche Organisation und das Angebot sozialer Einrichtungen vorgestellt und Handlungsbedarf im Bereich Sport aufgezeigt.  

Zuletzt aktualisiert am: 02.11.2017

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