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Aktuelles Projektangebot

Alle im laufenden Semester bzw. Studienjahr durchgeführten Projekte sind im Online-Vorlesungsverzeichnis der TU Dortmund mit Titel, Namen der Lehrenden und Beschreibungen eingepflegt.

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Archiv der Studienprojekte

Seit 1969 wurden an der Fakultät mehr als 950 Studienprojekte durchgeführt. Die Projektberichte der letzten Jahre können im Service-Büro des Studien- und Projektzentrums (SPZ) eingesehen und ausgeliehen werden.

Projektdatenbank

Die Datenbank umfasst eine vollständige Liste aller Studienprojekte seit 1969. Für die aktuellen Projekte sind jeweils auch die Projektbeschreibungen angegeben. Über die Suchfunktion kann nach bestimmten Stichworten (z.B. Projekttitel, Projektnummer oder Betreuung) oder einer Kombination von Stichworten gesucht werden.

F08 (2017/2018): Akzeptanz von restriktiven Maßnahmen für den Pkw-Verkehr

Betreuung

Alexander Reichert Verkehrswesen und Verkehrsplanung

Janna Albrecht Verkehrswesen und Verkehrsplanung

Beratung

Christian Lamker Raumordnung und Planungstheorie

Beschreibung

Abstract

In Deutschland verfügen über 75 Prozent aller Haushalte über einen PKW. Seine Nutzung bietet Flexibilität, Komfort und einen Zeitvorteil. Doch gesundheitsschädliche Emissionen, ein Beitrag zum Klimawandel, Unfälle, Kosten für die Gesellschaft, Lärm, Versiegelung und vieles mehr zeigen: Der PKW-Verkehr verursacht auch schwerwiegende Probleme. Eine Regulation erscheint daher wichtig, etwa durch restriktive, also den PKW-Verkehr einschränkende Maßnahmen. Aber werden diese auch akzeptiert? Titel wie “CDU tut sich schwer mit Tempo 30”, “Berliner wollen Park-Abzocke kippen” oder Bürgerinitiativen wie “Pro Tempo 50 - gegen Tempo 30” verdeutlichen immerhin, dass die Maßnahmen oft auf Kritik stoßen und ihre Akzeptanz für eine erfolgreiche Umsetzung gefördert werden muss.

 


Akzeptanz bedeutet so viel wie einwilligen, annehmen oder einverstanden sein. Sie beruht auf Freiwilligkeit und erfordert daher eine aktive Zustimmung --- Ende

 

Die Akzeptanz solcher Maßnahmen ist jedoch bislang kaum Gegenstand wissenschaftlicher Forschungen. Hier setzt das Projekt F08 an.

 

Inwiefern werden restriktive Maßnahmen im PKW auf kommunaler Ebene akzeptiert?

Wie kann die Akzeptanz bei Bedarf gefördert werden?

 

Mit diesen Forschungsfragen sollen insbesondere die folgenden restriktiven Maßnahmen untersucht werden:

  • Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen
  • Umverteilung von Straßenraum (z. B. Verengung der Straße für einen neuen Radweg)
  • Parkgebühren und Höchstparkdauer.

 

Als Untersuchungsstädte wurden dabei Bochum und Hannover ausgewählt. Diese verfügen nicht nur über eine ganze Reihe von Konzepten und Planungen zur Beschränkung des PKW-Verkehrs, sie haben auch besonders unterschiedliche Modal-Split-Werte. So besitzt Bochum etwa einen sehr hohen Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV), während Hannover einen vergleichsweise niedrigen MIV aufweist, was vor allem in Bezug auf die Geschichte Hannovers als Paradebeispiel für die autogerechte Stadt bemerkenswert ist. Gegebenenfalls lassen solche (und andere Werte) Rückschlüsse auf eine bestimmte Akzeptanz zu. Dafür befragt das Projekt verschiedene Akteure wie Politik, Verwaltung, Planungsbüros, Verbände und Vertreter der Wissenschaft. Mit Hilfe von Literaturrecherche, Online-Umfragen sowie Experteninterviews wird die Akzeptanz untersucht und eine Stakeholder-Analyse durchgeführt, die den Einfluss und die Interessen der unterschiedlichen Akteure behandelt. Aufbauend auf allen Ergebnissen soll ein Leitfaden entstehen, der Kommunen bei der erfolgreichen Etablierung von restriktiven Maßnahmen helfen soll.

 

Zuletzt aktualisiert am: 11.05.2018

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