Für die Sicherung der Qualität in der Ausbildung wurde durch die Fakultät Raumplanung das Studien- und Projekzentrum (SPZ), angesiedelt am IRPUD, eingerichtet. Dem SPZ obliegt auch die Federführung in der Studienberatung an der Fakultät.
Über die letzten Jahrzehnte wurde ein ausdifferenziertes Betreuungs- und Beratungssystem für die Studierenden der Raumplanung entwickelt, das wesentlich zum hohen Erfolg der Studierenden im Studienverlauf und dem späteren Berufsleben beigetragen hat. Die Betreuungs- und Informationsangebote orientieren sich konzeptionell an den Zielgruppen aus verschiedenen Studienphasen, für die jeweils spezielle Beratungsmodelle entwickelt worden sind:
Studieninteressierte
Studierende während des Studiums
Studierende in der Übergangsphase vom Studium in den Beruf
Ziel der Beratung von Studieninteressierten ist es, die Interessierten möglichst genau über das Studium und Berufsbild der Raumplanung zu informieren. Damit sollen motivierte Studierende gewonnen, aber auch Fehlentscheidungen vermieden werden, die für Fakultät wie Studierende gleichermaßen schlecht sind. Es geht also nicht darum, möglichst viele Bewerbungen für die Studiengänge der Raumplanung zu erreichen, sondern die für das Studium der Raumplanung möglichst passenden Studierenden zu finden und für ein Studium in Dortmund zu motivieren.
Neben den stark nachgefragten Studieninformationen im Internet stellt die Fakultät Raumplanung ihr Studienprogramm zum einen auf den zentralen Studieninformationsveranstaltungen der TU Dortmund vor (Schnupper-Uni und Campus-Fest). Zum anderen führt das Studien- und Projektzentrum der Fakultät mit Unterstützung der Fachschaft Raumplanung Studienformationstage für den B.Sc. durch. Ziel ist es, wesentliche Inhalte und Bausteine des Raumplanungsstudiums zu vermitteln und insbesondere das raumplanerische Arbeiten in Workshops kennenzulernen.
Weiterhin werden Studieninteressierte von der Studienberatung per Mail, Telefon oder im persönlichen Gespräch vor Ort beraten.
Für Studierende ist neben aktuellen Informationen auf den Internetseiten der Fakultät und dem kommentierten Vorlesungsverzeichnis die persönliche Beratung von großer Bedeutung, die von Seiten der Fakultät auf verschiedenen Wege geschieht.
Zu Beginn des Studiums erfolgt eine intensive Betreuung der Erstsemesterstudierenden in der zweiwöchigen Einführungsphase. Diese Betreuung wird durch Studierende aus höheren Fachsemester im Rahmen eines tutoriellen Mentorings in den Studienprojekten des ersten Studienjahres fortgesetzt. Somit ist über das gesamte erste Studienjahr eine intensive Beratung gewährleistet. Der Übergang zum zweiten Studienphase des B.Sc. wird durch besondere Informationsveranstaltungen unterstützt. Weiterhin können Probleme und Fragen rund um das Studium in den Sprechstunden der Studienfachberatung des Studien- und Projektzentrums (SPZ) angesprochen werden. Die fachliche Beratung erfolgt fortlaufend über alle Lehrenden.
Studierende mit Verzögerungen und Problemen in ihrem Studienverlauf werden nach dem zweiten Semester von Lehrenden (den ehem. BetreuerInnen der zugehörigen A-Projekte) der Fakultät zu Einzelgesprächen eingeladen, in denen die individuelle Situation besprochen und Lösungsstrategien diskutiert werden (Mentoringsystem der Fakultät). Nach dem vierten Fachsemester geht das SPZ gemeinsam mit dem Prüfungsamt der Fakultät auf alle Studierenden zu, die zu diesem Zeitpunkt im Studienverzug sind und bietet Beratungsleistungen für die weiteren Studienstrategien an.
Neben der engen Zusammenarbeit mit dem Prüfungsamt der Fakultät ist das SPZ außerdem in das uniweite Betreuungsnetzwerk eingebunden (u.a. Zentrum für Studieninformation und Beratung mit seiner psychologische Beratungsstelle, Studierendensekretariat, Referat Internationales). Auf Basis von aktuellen Angeboten aus der Praxis sowie Rückmeldungen von Studierenden, die bereits ein Praktikum absolviert haben, informiert und unterstützt das SPZ bei der Suche nach Praktikumsplätzen. Ein eigenes Praktikumsportal im Internet bündelt Informationen, Praktikumsanbieter und aktuelle Angebote.
Die umfangreichen Aktivitäten der Fakultät zur Sicherung der Ausbildungsqualität führen im Ergebnis zu einer hohen Abschlussquote der Fakultätsstudiengänge.
Kern der Beratungsangebote im Bachelor-Studiengang an der Fakultät Raumplanung sind mit den Veranstaltungen verknüpfte Tutorien bzw. tutorielle Mentoringsysteme. Studierende aus höheren Fachsemestern begleiten im ersten Studienjahr in ihrer Funktion als Tutorin oder Tutor eine Gruppe von Studienanfängern (ca. 13 Personen) in der Einführungsphase (Modul 1) und in den A-Projekten (Modul 2). Die TutorInnen werden über ein einjähriges Seminar geschult. Für die Gruppe steht zusätzlich ein/e hauptamtlich Lehrende/r als Betreuung (MentorIn) zur Verfügung. Im zweiten Studienjahr arbeiten die Studierenden an den Entwürfen (Modul 9 und 11), die neben den Lehrenden über Fachtutorien begleitet werden. Im dritten Studienjahr ermöglicht wiederum das F-Projekt (Modul 13) engere Kontakte zwischen Studierenden und Lehrenden.
Im Masterstudiengang Raumplanung wird, ähnlich zum Bachelor-Studium, der Kontakt zwischen Lehrenden und Studierenden über die Masterprojekte hergestellt, so dass den Studierenden persönliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zu Verfügung stehen. Innerhalb des Studien- und Projektzentrums steht zudem der Studiengangskoordinator und -berater für den Master zur individuellen Beratung zur Verfügung. Von ihm wird auch eine eine Einführungsveranstaltung in den Master durchgeführt.
Die Studierenden des Studiengang SPRING werden gemäß ihrer regionalen Herkunft (Asien, Afrika und Lateinamerika) von drei SPRING-Mitarbeitern während des gesamten ersten Studienjahrs betreut. Das zweite Studienjahr findet an einer der Partneruniversitäten statt. Hierzu werden die Studierenden in Bezug auf den Standort und die Durchführung des zweiten Jahres individuell in Dortmund beraten. Den SPRING-Studierenden wird vor Beginn des ersten Studienjahres ein sechswöchiger Deutschkurs angeboten. Außerdem werden die Studierenden auf interkulturelle Besonderheiten und Schwierigkeiten durch ein Wochenendseminar zu Beginn des ersten Studienjahres vorbereitet.
Das Studien- und Projektzentrum (SPZ) unterstützt die Studierende beim Übergang in den Beruf. Auf Grund der regelmäßig durchgeführten AbsolventInnenbefragungen können die Studierenden gut über die Situation auf dem Arbeitsmarkt und über die Wege in den Beruf informiert und hinsichtlich des Aufbaus von persönlichen Kontaktnetzwerken beraten werden.
Neben individueller Beratung bietet das SPZ jährlich ein Kompaktseminar zur Entwicklung von persönlichen Studien- und Bewerbunsstrategien an (Seminar "Studien- und Berufsorientierung"). Weiterhin organisiert das SPZ gemeinsam mit dem Alumni-Verein der Fakultät jedes Semester die Veranstaltungsreihe "Berufsforum", bei der Alumni der Fakultät aus persönlicher Sicht über ihren beruflichen Werdegang und ihre gegenwärtigen Tätigkeiten berichten. Auf der Homepage wird zudem eine Übersicht über fachrelevante Stellenbörsen im Internet gegeben. Ein E-Mail Stellenverteiler bündelt wöchentlich die in der Fakultät eingehenden Stellenangebote verteilt sie an alle interessierten Personen.
Über die Alumni-Gesellschaft der Fakultät Raumplanung hält die Fakultät Kontakt zu ihren ehemaligen Studierenden und versucht deren Erfahrungen in die Forschung und Lehre einzubinden. Außerdem besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Informationskreis für Raumplanung e.V. und dem Hochschulteam der Arbeitsagentur (u.a. in Veranstaltungen zur Berufsorientierung oder Bewerbungsvorbereitung).
Die Unterstützung der Studierenden bei ihrem Übergang vom Studium in die Berufspraxis schlagen sich in deren insgesamt erfreulich schnellen und reibungslosen Berufseinstiegen nieder, wie die AbsolventInnenbefragungen der Fakultät bestätigen.
Ausführliche Informationen zur Unterstützung beim Übergang in den Beruf finden sich hier.