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Interdisziplinäres Forschungsprojekt Stromnetzplanung (2012-2015)

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Das vom BMWi geförderte interdisziplinäre Forschungsprojekt Stromnetzplanung – Optimierung von Planungsabläufen unter technischen, rechtlichen und raumplanerischen Gesichtspunkten startete im Mai 2012 und lief über insgesamt drei Jahre. Die Projektbearbeitung erfolgte durch eine Kooperation der Lehrstühle Raumplanungs- und Umweltrecht (Prof. Grigoleit, Projektleitung), Ver- und Entsorgungssysteme (Prof. Tietz) und des Instituts für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft (Prof. Rehtanz).

Hintergrund für das Vorhaben war das 2011 verabschiedete Energiepaket („Energiewende“), das den Übergang zu einer regenerativen Energieversorgung forciert.

Die Integration des europäischen Energiebinnenmarktes und des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms erfordert einen Umbau der Transportnetzarchitektur. Alte und neue Netzstrukturen werden in einer Übergangsphase, die bereits begonnen hat und auf absehbare Zeit fortdauern wird, nebeneinander bestehen. Für diese Übergangsphase gilt es, Verfahren und Konzepte zu entwickeln, mit deren Hilfe Versorgungssicherheit und Qualität im Netz weiterhin gewährleistet oder sogar noch verbessert werden können.

Ziel des interdisziplinären Forschungsprojekts Stromnetzplanung war es, ein Verfahrensmodell zu entwickeln, dass technisch-wirtschaftliche, planerische und verfahrensrechtliche Anforderungen in einem ebenso transparenten wie partizipativen Prozess vereint.

Kern des wissenschaftlichen Ergebnisses ist dementsprechend ein normatives Verfahrensmodell, dass die 2011 mit dem Gesetzespaket zur Energiewende geschaffene Ordnung an einigen Stellen modifiziert. Es berücksichtigt insbesondere Wirkungszusammenhänge, die über einzelne Verfahrensschritte hinausweisen, etwa bei der Festlegung von Netzverknüpfungspunkten oder bzgl. des Verhältnisses von Korridorfindung und parzellenscharfer Trassenfestlegung.

Das im Projekt entwickelte Modell ist für Behörden und Vorhabenträger anwendbar und wird sich im besten Falle als Referenzverfahren mit Signalwirkung für den Netzausbauprozess etablieren.

Der Abschlussbericht befindet sich hier zum Download: Abschlussbericht SNP

 

Zum Ende des zweiten Projektjahres fand am 23.06.2014 eine eintägige Fachkonferenz mit dem Titel 'Interdisziplinäre Fachkonferenz Stromnetzplanung' (Infos im Flyer) an der TU Dortmund statt. Fachleute aus Wissenschaft und Praxis diskutierten an diesem Tag die disziplinübergreifenden Fragestellungen anhand der Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt und vermittelten so die Komplexität des Themas.

Die Dokumentation zur Fachkonferenz steht hier als passwortgeschütztes PDF Dokument zum Download bereit: Dokumentation der Fachkonferenz 23.06.2014 (passwortgeschützt)

In Kooperation mit dem Projekt „Qualifizierung des Alternativenvergleichs als Mittel zur Beschleunigung und Akzeptanzsteigerung der Planung von Stromtrassen“ (Leitung: bosch&partner gemeinsam mit der Forschungsgruppe Umweltpsychologie der Universität des Saarlandes) wurden zum Ende des ersten Projektjahres Vertreter aus Landesministerien, Energiewirtschaft, Bundesnetzagentur, Beratungsunternehmen und Ingenieurbüros zu einem zweitägigen Expertenworkshop an der TU Dortmund am 06./07. Juni 2013 eingeladen. Schwerpunkt des Workshops war die Bundesbedarfsplanung.

Dokumentation des Worksshops Tag 1, 6.6.2013 (passwortgeschützt)

Dokumentation des Worksshops Tag 2, 7.6.2013 (passwortgeschützt)

 

 

Kontakt

Fachgebiet Raumplanungs- und Umweltrecht (Fakultät Raumplanung)

rur.rp(at)tu-dortmund.de

 

Fachgebiet Ver- und Entsorgungssysteme (Fakultät Raumplanung)

rp.ves(at)tu-dortmund.de

 

Institut für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft (Fakultät Elektrotechnik)

ie3et(at)tu-dortmund.de

 

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Kontakt

Dr.-Ing. Sarah Janßen
Wissenschaftliche Mitarbeiterin