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Studienjahr 2007/2008

090 058

F08 - Thema: Renaissance der Innenstadt - Neue Instrumente zur Revitalisierung von Urbanität

 

Beschreibung

Das Leben und Arbeiten in der Innenstadt gewinnt zunehmend wieder an Attraktivität. Für Wohnnutzung, produzierendes Gewerbe und Dienstleistung sind dafür unterschiedliche Motivbündel ursächlich. Zugleich entspricht dieser Trend einer zentralen umweltpolitischen Zielsetzung, die mit der Innenraumentwicklung und -verdichtung dem Flächenverbrauch, der Zersiedelungstendenz sowie dem steigenden Verkehrsaufkommen entgegenwirken will. Die Revitalisierung der Innenstädte ist dementsprechend auch Gegenstand mehrerer teils neuer Vorschriften im Bauplanungsrecht. Hierzu zählt insbesondere die Weiterentwicklung des Bestandes im unbeplanten Innenbereich (§ 34 Abs. 3a BauGB), der Bebauungsplan zur Innenentwicklung (§ 13a BauGB) und der kooperative Ansatz der privaten Initiativen zur Stadtentwicklung (§ 171f BauGB). Um Verdrängungseffekten entgegenzusteuern, kann aber auch das Instrument der Erhaltungssatzung (§ 172 BauGB) wiederbelebt und das Sanierungsrecht (§§ 136 ff.) eingesetzt werden.

In dem Projekt sollen die Teilnehmer Ursachen und Bedingungen für eine Renaissance der Innenstädte nachgehen und die Eignung und Möglichkeiten der städtebaulichen Instrumente hinterfragen. Dabei wird auch zu berücksichtigen sein, dass die Kommunen im Hinblick auf ihre demographische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung sehr unterschiedlichen Herausforderungen gegenüberstehen. Einsatzmöglichkeiten des städtebaulichen Instrumentariums sollen anhand konkreter Fallstudien bzw. Entwicklungskonzeptionen in Brandenburg untersucht und veranschaulicht werden. Dazu bietet sich ein Vergleich zwischen prosperierenden Kommunen (etwa: Potsdam, Holländerviertel) und „Problemkommunen“ (etwa: Brandenburg a.d.H.) an.

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Kontakt

Dipl.-Ing. Andreas Stefansky