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Studienjahr 2011/2012

091 0207

A 07 Die Stadt der Zukunft – Energieversorgung ohne Kohle und Atom

 

Beschreibung

Als Konsequenz aus der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat der deutsche Gesetzgeber die Energiewende eingeleitet. Das jetzt durch die Bundesregierung in Reaktion auf die Reaktorkatastrophe in Japan am 06. Juni 2011 verabschiedete und am 30.Juni 2011 vom Bundestag beschlossene Gesetzespaket zur „Energiewende“, insbesondere zum Ausstieg aus der Atomenergie bildet nur den vorläufigen Höhepunkt einer ohnehin bereits eingeleiteten Entwicklung zum Umstieg auf erneuerbare Energieträger.Neben dem Gesetzespaket der Bundesregierung gibt es aber auch auf kommunaler Ebene viele Initiativen den Übergang hin zu erneuerbaren Energien zu bewältigen. „Null-Energie-Dorf“, „Bioenergiedorf“, „Solarstadt“ oder „Grüne Stadt“ sind die Schlagworte, die das große Engagement der Kommunalpolitik und lokaler Arbeitskreise dokumentieren. Das wohl bekannteste Beispiel ist die Stadt Freiburg (ca. 220.000 Einwohner). In einer Vielzahl von Maßnahmen werden der Energieverbrauch reduziert und darüber hinaus verstärkt regenerative Energien zum Einsatz gebracht. Der Stadtteil Vauban hat dabei Modellcharakter. Der Freiburger Weg, die „Green City“ macht die Stadt international bekannt und so steht Freiburg, wie kaum eine andere Stadt, für die Stadt der Zukunft.Für das Projekt stellt sich die Frage, inwieweit sich das Freiburger Modell auf eine Ruhrgebietsstadt wie Gelsenkirchen übertragen lässt? Gelsenkirchen hat mit einer Einwohnerzahl von 260.000 eine vergleichbare Größe und entwickelt das Leitbild „Stadt der Zukunftsenergien“, sodass der Weg hin zu einer Versorgung mit regenerativen Energien bereits eingeschlagen ist. Allerdings sind die Siedlungs- und Bevölkerungsstrukturen gänzlich andere.ProblemstellungInwieweit lässt sich das Freiburger Modell auf Gelsenkirchen übertragen? Kann Freiburg als Vorbild für die Stadt der Zukunft dienen, oder sind die regionalen Unterschiede doch nicht so einfach zu überwinden? Welche planungsrechtlichen Instrumente stehen zur Umsetzung zur Verfügung? Ziel des Projektes ist zum einen die Entwicklung von Ideen und Strategien zur Bewältigung der Energiewende für eine zukunftsfähige Stadt. Insbesondere sind dabei die Besonderheiten einer Ruhrgebietsstadt zu berücksichtigen. Zum anderen soll aber gerade auch das planungsrechtliche Instrumentarium zur Umsetzung der entwickelten Konzepte in den Mittelpunkt gerückt werden.

 

091 1305

F05 - Stadtplanung und Kulturerbe - Konflikte am Beispiel Potsdam Babelsberg

 

Beschreibung

Die preußischen Schlösser und Gärten in Potsdam und Berlin sind seit 1990 UNESCO-Welterbestätte. Dazu gehören u. a. die Parkanlagen und Schlösser Sanssouci, Neuer Garten, Babelsberg und Glienicke. Im Gebiet des Weltkulturerbes Potsdam-Babelsberg ist der Neubau eines Stadions geplant, der zwar mit dem kommunalen Planungskonzept der Stadt Potsdam in Einklang steht, jedoch dem Status des betroffenen Areals als Welterbe zuwiderläuft.

Das Projekt beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Weltkulturerbe auf der einen und Planung auf der anderen Seite. Wie kann Stadtplanung hier ihre Aufgabe erfüllen? Welche Rolle spielt die Politik? Wird Potsdam-Babelsberg der UNESCO-Welterbetitel aberkannt? Gibt es eine Waldschlösschenbrücke Dresden analog?

 

Nebeninhalt

Kontakt

Dr.-Ing. Sarah Janßen
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Ass. iur. Kristina Meyer