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Juniorforschungsgruppe „Salus – Stadt als gesunder Lebensort unabhängig von sozialer Ungleichheit“

Laufzeit: Seit 2012

Finanzierung:: Fritz und Hildegard Berg-Stiftung

Bearbeitung: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Sabine Baumgart; Dr.-Ing. Andrea Rüdiger; Dr. rer. pol. Heike Köckler

Kurzfassung: SALUS Stadt als gesunder Lebensort unabhängig von sozialer Ungleichheit an.

In der Junior-Forschungsgruppe "Stadt als gesunder Lebensort unabhängig von sozialer Ungleichheit" (Salus) liegt der Fokus auf einer integrierten Betrachtung von Effekten salutogener wie pathogener Einzelfaktoren auf den Menschen unter Berücksichtigung sozialer Ungleichheit.

Im Sinne der Leitbilder Nachhaltigkeit und Gesundheitsförderung zu handeln, umfasst eine integrierte Betrachtung von städtischer Planung und Steuerung sowie von Public Health, mit ihren jeweiligen Instrumenten, Verfahren und Akteuren. Bestehende Daten insb. der Raumbeobachtung und der Gesundheitsberichterstattung werden durch ein Entscheidungsunterstützungssystem derart in Wert gesetzt, dass sie für Akteure vor Ort einen handlungsbezogenen Nutzen haben. Hierzu werden unter anderem Methoden entwickelt, die eine integrierte Bewertung von Einzelfaktoren vor dem Hintergrund sozialer Ungleichheit ermöglichen. Diese Analysen werden durch einen weltweiten Vergleich von Strategien für nachhaltige gesunde Metropolen, die dem WHO Healthy-Cities Network angehören, in einen internationalen Kontext gestellt. Wie Entscheidungen für eine nachhaltige gesunde Metropole getroffen und in Strategien überführt werden können, wird in Form eines Planspiels simuliert und analysiert.

Die einzelnen Module (Akteursanalyse, Instrumentenanalyse, Entscheidungsunterstützungssystem, integrierte Bewertung von Mehrfachbelastung bei sozialer Ungleichheit und internationaler Vergleich) speisen sich inhaltlich aus den einzelnen Qualifikationsarbeiten der Junior-Forschungsgruppe und werden in das Planspiel integriert und mit Praktikerinnen und Praktikern erprobt. Referenzstädte sind mit Dortmund und München zwei Großstädte, die dem Gesunde-Städte-Netzwerk angehören und sich in wesentlichen raumstrukturellen sowie sozio-demographischen Faktoren unterscheiden.

Ansprechpartnerinnen: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Sabine Baumgart; Dr.-Ing. Andrea Rüdiger, Dr. rer.-pol. Heike Köckler

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