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Tebbe, A. / Winter, J. (2010) Regionalplanerische Steuerungsansätze für den Ausbau erneuerbarer Energien – Betrachtung der Regionen Hannover und Nordschwarzwald

 

 

 


Titel: Regionalplanerische Steuerungsansätze für den Ausbau erneuerbarer Energien – Betrachtung der Regionen Hannover und Nordschwarzwald

Betreuer: Univ.Prof'in Dr. Sabine Baumgart, Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Tietz (VES)

Jahr: 2010

E-Mail: Annika.tebbe@tu-dortmund.de / juliaclara.winter@tu-dortmund.de


Themenfeld: Regionalplanung/ Regionalmanagement/ Interkommunale Kooperation

Schlagworte: Regionalplanung, erneuerbare Energien, Steuerung

Kurzfassung: Die aus dem Ausbau und der zunehmenden Nutzung erneuerbarer Energien resultierende Flächeninanspruchnahme führt zu Flächen- und Nutzungskonkurrenzen, denen mit einer raumplanerischen Steuerung begegnet werden muss – dabei stellt sich die Ebene der Regionalplanung, aufgrund ihrer Ansiedlung zwischen großräumiger Landesplanung und örtlicher Planung als besonders geeignet dar. Die Diplomarbeit zielt darauf, Empfehlungen für eine regionalplanerische Steuerung zur Flankierung des Ausbaus und der Nutzung der einzelnen erneuerbaren Energieträger Windenergie, Solarenergie, Bioenergie, Wasserkraft und Geothermie zu formulieren. Dabei steht der Regionalplan als Hauptinstrument der Regionalplanung im Vordergrund. Nach einer umfassenden Literaturrecherche und -auswertung, werden daher nahezu alle deutschen Regionalpläne auf Aussagen zu den einzelnen erneuerbaren Energieträgern geprüft. Zur weiteren Vertiefung werden sowohl die formellen als auch informellen Steuerungsansätze in zwei Fallstudienregionen (Hannover und Nordschwarzwald) detailliert analysiert. Darauf aufbauend werden anhand von Experteninterviews die bereits erhobenen Ergebnisse rückgekoppelt und durch neue Erkenntnisse ergänzt. Abschließend werden Empfehlungen für eine regionalplanerische Steuerung abgeleitet. Aus den Empfehlungen für die Steuerung der einzelnen Energieträger lassen sich einige zentrale Erkenntnisse zusammenfassen. Ein Steuerungsbedarf über den Regionalplan kann für die meisten der fünf verschiedenen Energieträger nicht pauschalisiert werden, sondern ist stets von den in der Region vorhandenen Potenzialen, den spezifischen naturräumlichen Gegebenheiten und dem damit verbundenen Konfliktpotenzial sowie dem Ansiedlungsdruck abhängig. Festlegungen in Regionalplänen sollten in erster Linie auf eine räumliche Steuerung abzielen und keine Aussagen zur Bewirtschaftung oder der Art der Anlagen beinhalten. Energieträgerübergreifend sind neben der regionalen Ebene auch die Landesebene und die kommunale Ebene relevant. Die Unterstützung formeller Steuerungsansätze durch informelle Instrumente ist bei einigen Energieträgern aufgrund einer fehlenden Legitimation zur Steuerung auf Seiten der formellen Regionalplanung besonders wichtig.

/c1urp004/de/lehre/Diplomarbeiten/Poster_der_Dipl_-Arbeiten/2010-Poster/Tebbe_Winter2010.pdf