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Klein, Konstantin (2011) Das neue Instrument FLÄCHEN.POOL NRW

 

 

 


Titel: Das neue Instrument FLÄCHEN.POOL NRW – Möglichkeiten eines eigentümerorientierten Verfahrens zur Brachflächenaktivierung für die Innenentwicklung.

Betreuer: Univ.Prof'in Dr. Sabine Baumgart, Dipl.-Ing. Thomas Lennertz (BEG)

Jahr: 2011

E-Mail: konstantin.klein@uni-dortmund.de

Themenfeld: Flächenmangement und Brachflächenrevitalisierung

Schlagworte:  Kooperative Prozesse, Brachflächenreaktivierung, Investitionsverhalten von Flächeneigentümern

Kurzfassung:

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem neuen Instrument FLÄCHEN.POOL NRW. Mit diesem Instrument soll die Brachflächenaktivierung für die Innenentwicklung auf breiter Front vorangetrieben werden. Im Rahmen eines kooperativen Verfahrens sollen die Kommunen und die jeweiligen Flächeneigentümer gemeinsam Entwicklungsperspektiven für die betrachteten Brachflächen entwickeln. Seit Anfang 2010 wird das Instrument im Rahmen der Pilotphase in zehn ausgewählten Kommunen in der Praxis umgesetzt. In der Diplomarbeit wird die bisherige Verfahrensumsetzung in der Pilotphase wissenschaftlich bewertet. Dabei steht die Frage im Vordergrund, inwieweit der Verfahrensansatz des FLÄCHEN.POOL NRW geeignet ist, Flächeneigentümer für eine Zusammenarbeit zu gewinnen und inwieweit es gelingt, mit allen Akteuren gemeinsame Entwicklungsperspektiven für die betrachteten Brachflächen zu erarbeiten.

Im Gesamtbild stellt sich die bisherige Verfahrensumsetzung als erfolgreich dar. Es gelingt, sowohl Privateigentümer und KMU als auch Großeigentümer in den Prozess einzubinden. Zudem sind Standorte unterschiedlichster Größe und unterschiedlichster Qualität bzgl. Altlasten, Bebauung und Eigentümerstruktur in den Prozess eingebunden worden. Es waren sowohl klassische industrielle Altstandorte als auch städtebauliche Gemengelagen in den Fallkommunen zu bearbeiten. Es wird aber deutlich, dass für den FLÄCHEN.POOL-Prozess aufgrund der besonderen Heterogenität der Akteure und den hochgradig kommunen-, standort- und grundstücksspezifischen Ausgangssituationen und Problemkomplexen in besonderem Maße das Merkmal einer hohen Einzelfallabhängigkeit gilt.

In der Analyse der Prozessverläufe wurden sowohl Stärken als auch Schwächen identifiziert. Ebenso wurden als externe Einflussfaktoren Chancen und Risiken erkannt. Es wurden elf Handlungsbausteine formuliert, die im Einzelfall dazu dienen sollen, auf diese Schwächen und Risiken adäquat zu reagieren bzw. die Stärken auszubauen und die Chancen zu nutzen. Diese Handlungsbausteine beziehen sich sowohl auf die Phase der Eigentümereinbindung als auch auf das weitere Prozessmanagement.

Poster Konstantin Klein

Abstract_english_Konstantin Klein