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Krause, Heiko (2010) Tante Emmas Enkel für Moosfelde? Anforderungen an die Entwicklung von Nahversorgungsläden in Stadtquartieren

 

 

 


Titel: Tante Emmas Enkel für Moosfelde? Anforderungen an die Entwicklung von Nahversorgungsläden in Stadtquartieren

Betreuer: Univ.Prof'in Dr. Sabine Baumgart, Prof. Dr. Rainer Danielyzyk (ILS)

Jahr: 2010

E-Mail: heiko.krause@tu-dortmund.de


Themenfeld: Integrierte Standort- und Projektentwicklung

Schlagworte: Nahversorgung, Nachbarschaftsladen, Stadtquartier

Kurzfassung: In vielen Teilräumen Deutschlands ist die fußläufige Erreichbarkeit zu Versorgungseinrichtungen mit Gütern und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs nicht mehr gesichert. Betroffen sind sowohl kleinere peripher gelegene Gemeinden wie auch Quartiere in städtisch-verdichteten Räumen. Moosfelde in Arnsberg ist ein solches unterversorgtes Stadtquartier und nimmt seit 2009 an dem Städtebauförderungsprogramm Stadtumbau-West teil. In dieser Diplomarbeit wird untersucht, ob in Moosfelde die Voraussetzungen gegeben sind, um dort einen öffentlich geförderten Nahversorgungsladen zu entwickeln. Als Bewertungsmaßstab können die vorhandenen Erkenntnisse aktueller Fachliteratur nur bedingt genutzt werden, da diese nicht oder nicht spezifisch weder den besonderen räumlichen Kontext eines Stadtquartiers noch den besonderen förderrechtlichen Kontext eines Städtebauförderungsgebietes berücksichtigen. Daher wird in dieser Diplomarbeit zunächst die Gültigkeit der aus der Literatur abgeleiteten Anfor-derungen anhand von zwei Fallstudien empirisch überprüft. Der so modifizierte Anforderungskatalog wird abschließend auf Moosfelde angewendet. Es wird sich zeigen, dass die Voraussetzungen im Stadtquartier Moosfelde für die Entwicklung eines Nahversorgungsladens nicht optimal sind. Dennoch erscheint dort die Entwicklung eines Nahversorgungsladens möglich, sofern dieser nach einem neuen Verfahren entwickelt wird. Dieses Verfahren zeichnet sich einerseits durch eine frühzeitige und sich intensivierende Bewohnerbeteiligung aus, anderseits durch eine Minimierung der finanziellen Risiken für die beteiligten Akteure mittels einer behutsamen, sukzessiven Erwei-terung des Nahversorgungsangebotes.

/c1urp004/de/lehre/Diplomarbeiten/Poster_der_Dipl_-Arbeiten/2010-Poster/Poster_Heiko_Krause.pdf