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Küter, Philipp (2005) Renaissance der "strategischen Planung"? - Eine Analyse an den Beispielen Bochum und Essen

 

 

 


Titel: Renaissance der "strategischen Planung"? - Eine Analyse an den Beispielen Bochum und Essen

Betreuer: Univ.Prof'in Dr. Sabine Baumgart, Prof. Dr. H. Bömer (POEK)

Jahr: 2005

E-Mail: PhilippKueter@aol.com


Themenfeld: Neue Verfahren und Instrumente in der Stadt- und Regionalplanung

Schlagworte: Strukturwandel, Regulationstheorie, Fordismus, Postfordismus, strategische Planung, strategische Planung in Bochum und Essen

Kurzfassung:
Die Städte und Regionen werden in der gegenwärtigen und seit Jahrzehnten andauernden Umbruchphase mit anhaltend hoher Arbeitslosigkeit, sinkenden Bevölkerungszahlen, brachliegenden Industrieflächen und einer verschärften kommunalen Finanzsituation konfrontiert. Vor allem Regionen wie das Ruhrgebiet, die früher bedeutende räumliche Zentren industrieller Produktion waren, werden in diesem Zusammenhang von Deinvestitionen und Deindustrialisierung bestimmt. Zu einer der wichtigsten Aufgaben räumlicher Planung ist die Bewältigung dieses Strukturwandels geworden. Um dieses Anliegen umzusetzen, benötigt es eines ganzheitlichen planerischen Ansatzes, der wieder verstärkt in den Focus städtischer Entwicklung getreten ist. Unter dem Begriff der „strategischen Planung“ werden in einer Reihe von europäischen Metropolen neue Lösungsansätze diskutiert und erprobt, die einen Weg zwischen der umfassenden, integrierten Entwicklungsplanung und dem „muddling through“ einer rein projektorientierten Planung einschlagen. Anhand zweier Ruhrgebietsstädte werden in dieser Arbeit verschiedene Ansätze von strategischer Planung beschrieben und untersucht. Zuvor wird mithilfe der "Regulationstheorie" auf die theoretischen Hintergründe des Strukturwandels eingegangen und die "strategische Planung" in das allgemeine raumplanerische Theorieverständnis eingeordnet.