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Weigel, Jan (2008) Public Private Partnership – Handlungsempfehlungen für die stärkere Berücksichtigung im kommunalen Hochbau

 

 

 


Titel:  Public Private Partnership – Handlungsempfehlungen für die stärkere Berücksichtigung im kommunalen Hochbau

Betreuer: Dipl. Ing. Andreas Stefansky, Dipl. Ing. Yasemin Utku (IRPUD) 

Jahr: 2008

E-Mail:  Jan.weigel@tu-dortmund.de


Themenfeld: Neue Verfahren und Instrumente in der Stadt- und Regionalplanung

Schlagworte:  Public Private Partnership, Öffentlich-Private-Partnerschaft, Kooperationsformen, Öffentlicher Hochbau, Kommunaler Hochbau

Kurzfassung:
Die Raumplanung muss mit neuen Formen der Steuerung und Planung auf die sich stetig ändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen reagieren. Kooperative Planungsansätze, wie Public Private Partnership (PPP), sind Ausdruck eines veränderten Planungsverständnisses. Demnach werden gesellschaftliche Prozesse nicht mehr vorwiegend durch staatliche Akteure bestimmt, sondern durch eine Vielzahl von Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen. PPP wird im kommunalen Hochbau vergleichsweise wenig angewandt und ist weit von bundespolitischen Zielen, einen Anteil von 15 Prozent an investiven Sachausgaben zu erreichen, entfernt. Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, förderliche und hemmende Aspekte im PPP-Prozess für den Bereich des kommunalen Hochbaus zu identifizieren. Zunächst werden förderliche und hemmende Faktoren aus der Theorie herausgearbeitet. Anschließend werden drei Fallbeispiele aus dem kommunalen Hochbau hinsichtlich förderlicher und hemmender PPP-Faktoren untersucht. Die Ergebnisse aus der Theorie werden mit denen der empirischen Ergebnisse synthetisiert. Die Untersuchung ergibt, dass die meisten Faktoren der wirtschaftlichen, der organisatorischen und der politisch-administrativen Ebene zugeordnet werden können. Als auslösende Bedingungen für PPP fungieren, sowohl in der Theorie als auch in der Empirie, vorwiegend wirtschaftliche Faktoren wie beispielsweise die angespannte finanzielle Situation der kommunalen Haushalte, Erwartungen an Effizienzvorteile oder Gewinnbestrebungen auf Seiten der Privatwirtschaft. Des Weiteren werden vor allem in der empirischen Betrachtung Merkmale herausgearbeitet, durch die die Partnerschaft zwischen den Akteuren gekennzeichnet sein sollte, um sich förderlich auf die Zusammenarbeit auszuwirken. Im Anschluss werden drei Handlungsfelder abgeleitet für die Handlungsempfehlungen formuliert werden. Das erste Handlungsfeld erörtert wie, durch eine angemessene Information und Aufklärung, Vorbehalte bei den Angehörigen der Kommunalverwaltungen, in der Politik und bei den Bürgern verringert werden können. Im zweiten Handlungsfeld werden Empfehlungen gegeben, wie organisatorische Aspekte verbessert werden können und welche Faktoren im PPP-Prozess unbedingt von den Beteiligten berücksichtigt werden sollten. Als drittes Handlungsfeld werden Vorschläge unterbreitet, durch welche Merkmale die Partnerschaft zwischen den öffentlichen und den privaten Partnern geprägt sein sollte, damit die Zusammenarbeit funktioniert.

/c1urp004/de/lehre/Diplomarbeiten/Poster_der_Dipl_-Arbeiten/Poster_2008/Plakat_Weigel_SRP1.pdf