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Päsler, Sandra (2008) Regionalparks als Entwicklungschance für ländliche Räume in Metropolregionen. Dargestellt am Raum Uelzen-Lüneburg in der Metropolregion Hamburg

 

 

 


Titel:  Regionalparks als Entwicklungschance für ländliche Räume in Metropolregionen. Dargestellt am Raum Uelzen-Lüneburg in der Metropolregion Hamburg

Betreuer: Univ.Prof'in Dr. Sabine Baumgart, Prof. Dr. Hans H. Blotevogel (RLP)

Jahr: 2008

E-Mail: sandra.paesler@tu-dortmund.de


Themenfeld: Regionalplanung/ Regionalmanagement/ Interkommunale Kooperation

Schlagworte:  Metropolregionen – ländliche Räume – städtische Räume – Kulturlandschaft – Freiraum – Regionalpark – Leitbilder der Raumordnung – regionale Kooperation - Hamburg

Kurzfassung: 
In dieser Diplomarbeit werden hochaktuelle Themenfelder planungspolitischer und -wissenschaftlicher Diskussionen zusammengeführt, die bisher tendenziell nur getrennt voneinander behandelt wurden: Metropolitane Räume und ländliche Räume in Metropolregionen, Freiräume und Kulturlandschaften sowie Regionalparks. In Anbetracht der neuen Leitbilder und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung in Deutschland erscheint eine strategische und inhaltliche Verknüpfung dieser drei planerischen Bereiche für eine zukunftsweisende und nachhaltige Regionalentwicklung durchaus angebracht. So weisen die Fachdiskussionen um das Leitbild 1 ‚Wachstum und Innovation’ und das Leitbild 3 ‚Ressourcen bewahren, Kulturlandschaften gestalten’ in diese Richtung – sobald sie integriert betrachtet und analysiert werden. Bisher ist eine Verknüpfung dieser Ansätze aber noch nicht zu erkennen. Daher stellt die Diplomarbeit Metropolregionen, ländliche und städtische Räume sowie Kulturlandschaften und Freiräume in einen regionalplanerischen Handlungszusammenhang. Argumentiert wird für den Einsatz eines Regionalparks als instrumentelles Bindeglied zwischen diesen Handlungsfeldern. Eine bessere räumliche und kooperative Verbindung zwischen ländlichem und metropolitanem Raum sowie eine verstärkte Gestaltung von Freiräumen und Kulturlandschaften in Metropolregionen sind die wesentlichen Ziele des Regionalparkansatzes. Das zentrale Anliegen ist es, über die Auseinandersetzung mit Kulturlandschaft potenzielle Entwicklungschancen für einen Regionalparkansatz in der Metropolregion Hamburg aufzuzeigen. Näher betrachtet wird dabei der ländlich geprägte Raum Uelzen-Lüneburg entlang des Flusses Ilmenau. Mit dem Regionalpark werden dabei zwei Aspekte verfolgt: Zunächst bietet sich für den ländlichen Raum Uelzen-Lüneburg durch die erforderliche Initiierung von kooperativen Strukturen zur Umsetzung des Regionalparks die Chance, eine stärkere Zusammenarbeit und Vernetzung mit dem metropolitanen Raum aufzubauen. Durch die Gestaltung und Entwicklung von Kulturlandschaften – als originärem Inhalt von Regionalparks – werden diese gleichzeitig als wichtige Faktoren für die Metropolregion hervorgehoben. Aufbauend auf der Analyse der Ausgangsbedingungen im Beispielraum werden Handlungsempfehlungen für eine Regionalparkentwicklung formuliert, die einen Beitrag zur gegenwärtigen Diskussion von Regionalparks in der Metropolregion Hamburg leisten sollen.

/c1urp004/de/lehre/Diplomarbeiten/Poster_der_Dipl_-Arbeiten/Poster_2008/Sandra-P__sler_Poster.pdf