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Janßen, Sarah (2008) Planung und Genehmigung einer CO2-Pipeline in Deutschland – Handlungsempfehlungen für (Pipeline-)Planer

 

 

 


Titel:  Planung und Genehmigung einer CO2-Pipeline in Deutschland – Handlungsempfehlungen für (Pipeline-)Planer

Betreuer:  Dipl.-Ing. A. Rüdiger, Univ.-Prof. Dr. D. Gruehn (LLP)

Jahr: 2008

E-Mail: sarah.jansen@uni-dortmund.de


Themenfeld: Sonstige

Schlagworte: Carbon Capture and Storage (CCS), CO2-Abscheidung, CO2-Transport, CO2-Speicherung, Klimawandel, Rohrleitungen, Pipelines

Kurzfassung:
Die Verringerung der CO2-Emissionen hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Dies ist im Zusammenhang mit dem Klimawandel und des zum 01. Januar 2005 eingeführten europaweiten Emissionshandelssystems zu sehen. Rund ein Viertel der gesamten Treibhausgasemissionen der EU stammen aus Kohlekraftwerken. Deutschland strebt eine Reduktion der Treibhausgasemission bis 2020 um mehr als 30 % an, im Vergleich zu 1990. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein Bündel von Maßnahmen erforderlich. Dabei spielt die industrielle Umsetzung CO2-armer Kraftwerkstechnologien eine wesentliche Rolle. Die Abscheidung von CO2 und dessen anschließende langfristige Speicherung in geeigneten Lagerstätten wird als Carbon Capture and Storage (CCS) bezeichnet. Zahlreiche Forschungsprojekte sind in dem Bereich Abscheidung und anschließende Speicherung des bei der fossilen Energieerzeugung anfallenden CO2 angesiedelt, die den Bedeutungsgewinn der CCS-Technologie belegen. Bislang kaum erforscht sind jedoch Fragen zur Planung und Genehmigung einer CO2-Pipeline, die zum Transport des abgeschiedenen CO2 benötigt wird. Bei der Planung und Genehmigung für den Bau und Betrieb einer CO2-Pipeline gilt zu klären, ob die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland ausreichend sind und ob besondere Probleme durch den Transport von CO2 in Pipelines erwartet werden. Die vorliegende Arbeit geht diesen beiden Fragen nach und erstellt einen systematischen Überblick zu der Planung und Genehmigung einer CO2-Pipeline. Die Arbeit geht dabei davon aus, dass die vorhandenen gesetzlichen Grundlagen für die Genehmigung von Bau und Betrieb einer CO2-Pipeline nicht ausreichen und mit besonderen Problemen bei der Planung und Genehmigung im Vergleich zu anderen Pipelinevorhaben zu rechnen ist. Ergebnis der Arbeit sind zwei zentrale Handlungsempfehlungen für (Pipeline-)Planer: Schaffung von Rechtssicherheit durch Erweiterung der vorhandenen Gesetzgebung und die Gründung einer Informationsallianz zum Umgang mit den ermittelten besonderen Problemkreisen.

/c1urp004/de/lehre/Diplomarbeiten/Poster_der_Dipl_-Arbeiten/Poster_2008/Poster_D-Arbeit_Sarah_Janssen-AR-.pdf