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Riedel, Natalie (2008) Krankheitsprävention oder Gesundheitsförderung durch Stadtteilerneuerung

 

 

 


Titel: Krankheitsprävention oder Gesundheitsförderung durch Stadtteilerneuerung – beispielhaft dargestellt am Arbeitsfeld          Umweltbeeinflusste Gesundheitsbelastungen

Betreuer: Univ.Prof'in Dr. Sabine Baumgart, Dr. Anja Szypulski (SOZ)

Jahr: 2008

E-Mail: natalie.riedel@tu-dortmund.de


Themenfeld: Sonstige

Schlagworte: Stadtplanung – integrierte Stadtteilerneuerung – Gesundheitsförderung – Krankheitsprävention – Analyse – Intervention – Gesundheitsdeterminanten – Indikatoren – Datenverfügbarkeit

Kurzfassung:
In der vorliegenden Diplomarbeit wird überlegt, wie die öffentliche Stadtplanung auf gesunde Lebens- und Wohnumwelten hinwirken kann. Als planerischer Interventionsrahmen wird die integrierte Stadtteilerneuerung gewählt, für die ein analytisch-theoretischer Zugang zur Aufarbeitung gesundheitswirksamer Einflüsse im Stadtteil aufgezeigt wird. Ausgehend von zwei gesundheitswissenschaftlichen Positionen, der Pathogenese und der Salutogenese, wird erörtert, welche Notwendigkeit planerischer Intervention für die Entstehung von Gesundheit besteht. In der anschließenden Diskussion von sozial- und umweltepidemiologischen Mehrebenenmodellen werden gesamtgesellschaftliche Mechanismen herauskristallisiert, die die sozial ungleiche Verteilung von Belastungen und Ressourcen in Lebens- und Wohnumwelten bedingen und konkretisieren. Zugleich wird herausgearbeitet, inwieweit die Stadtplanung in ihren Interventionsmöglichkeiten zur Stadtteilerneuerung durch gesellschaftliche Institutionen vorbestimmt wird und inwiefern sie diese als gesellschaftliche Kraft ändern kann. Schließlich wird für einen integrativen Analyseansatz in Arbeitsfeldern argumentiert, durch den die Planung in der Stadtteilerneuerung nicht nur Krankheiten vorbeugen, sondern auch Gesundheit fördern soll. Beispielhaft für das Arbeitsfeld Umweltbeeinflusster Gesundheitsbelastungen wird ein Analysemodell entwickelt, mit dem Belastungen und Ressourcen systematisch erfasst werden sollen. Zu den Analysekomponenten des Modells werden mögliche Indikatoren genannt, für die die Datenverfügbarkeit zu einem Beispielstadtteil, Eppinghofen in Mülheim an der Ruhr, geprüft wird. Auf der Grundlage dieses Realitätstestes werden die Reichweite der Analyse und die Anwendbarkeit des Analysemodells in der Planungspraxis auf Stadtteilebene diskutiert.

/c1urp004/de/lehre/Diplomarbeiten/Poster_der_Dipl_-Arbeiten/Poster_2008/Poster_DA_Natalie_Riedel__DIN_A3.pdf