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Stein, Tim (2007) Nahversorgung in Bochum- Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Nahversorgungszentren

 

 

 


Titel:  Nahversorgung in Bochum- Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Nahversorgungszentren

Betreuer: Univ.-Prof’in Dr.-Ing. Sabine Baumgart, , Dipl.-Ing. Dirk Drenk (GWP)

Jahr: 2007

E-Mail: tim_stein@web.de


Themenfeld: Sonstige

Schlagworte: Nahversorgung

Kurzfassung:

Nach einer zu Beginn erfolgten Einführung in diese Untersuchung werden zunächst die theoretischen Grundlagen dargestellt. Es wird erläutert, was zum einen unter Nahversorgung und zum anderen unter Nahversorgungszentrum zu verstehen ist und welchem Wandel sie unterliegen. Dies wird vor allem anhand von Trends im Einzelhandel aufgezeigt.

Daran anknüpfend werden bestehende Ansätze zur Stärkung der Nahversorgung und der Nahversorgungszentren betrachtet. Im anschließenden Analyseteil, der sich über zwei Kapitel erstreckt, kommt es zu einer räumlichen Konkretisierung der Untersuchung auf Nahversorgungszentren in Bochum.

Das Kapitel 4 stellt zunächst das allgemeine Untersuchungsgebiet – die Stadt Bochum – vor. Das fünfte Kapitel beinhaltet die Standortanalysen der Untersuchungsräume. Darauf aufbauend werden in Kapitel 6 Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Nahversorgungszentren erarbeitet.

Den Abschluss bildet ein Fazit.

Ergebnisse

Die Arbeit zeigt, dass die zu Beginn dargelegten allgemeinen Entwicklungstendenzen auch in den Bochumer Nahversorgungszentren existent sind. Jedoch wird dieser negativen Entwicklung eine große Bandbreite an Ansätzen zur Stärkung der Nahversorgungszentren gegenübergestellt, die nur zielgerichtet eingesetzt werden muss, um die entstandenen Mängel auszugleichen. Hierbei sind die drei in der Analyse identifizierten Handlungsfelder von besonderer Bedeutung. Sie ermöglichen es den Nahversorgungszentren ihre verlorene Funktionsfähigkeit wiederzuerlangen.

Diese Handlungsfelder sind:

Eine allgemeine Behandlung der Thematik ist nicht möglich, da die erarbeiteten Handlungsempfehlungen nicht ohne weiteres auf andere Nahversorgungszentren übertragbar sind, da insbesondere die standortspezifischen Gegebenheiten bei der Anwendung berücksichtigt werden müssen.

Handlungsfeld 1: Entwicklungsrahmen für die Nahversorgung  Handlungsfeld 2: Erhöhung der Attraktivität  Handlungsfeld 3: Stärkung der Angebotsstruktur  

Hintergrund

Die Thematik Nahversorgung tritt im Zuge der Diskussion über den demographischen Wandel immer stärker in den Vordergrund. Besonders für immobile Bevölkerungsgruppen ist eine wohnortnahe Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs und konsumnahen Dienstleistungen unerlässlich. Betrachtet man demgegenüber die Dynamik des Einzelhandels – insbesondere des Lebensmitteleinzelhandels – sind jedoch Entwicklungen auszumachen, die einer solchen Nahversorgung entgegenstehen.

Ein Standort, an dem Nahversorgung in Großstädten stattfindet, sind Nahversorgungszentren. Jedoch sind besonders die Nebenzentren und demnach auch die Nahversorgungszentren besonders von dem Strukturwandel im Einzelhandel betroffen. Dies belegt auch das räumliche Beispiel Bochum. Eingebettet in den hoch verdichteten und polyzentralen Ballungsraum des Ruhrgebiets, das eine besonders stark ausgeprägte Konkurrenzsituation im Einzelhandel aufweist, ist eine Vielzahl der Bochumer Nahversorgungszentren bereits heutzutage durch eine mit Mängeln behaftete Angebotssituation gekennzeichnet.

Ziel der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung von Handlungsempfehlungen, um Nahversorgungszentren attraktiver zu gestalten und ihre Funktionalität als Ort der Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs zu bewahren bzw. zu erhöhen. Dies erfolgt beispielhaft anhand von vier Nahversorgungszentren in Bochum.

Aufbau der Arbeit

/c1urp004/de/lehre/Diplomarbeiten/Poster_der_Dipl_-Arbeiten/Poster_2007/tim-steinsb2007.pdf