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Schramme, Thomas (2010) Zukunftsstandorte für neues Wohnen in der Stadt

 

 

 


Titel: Zukunftsstandorte für neues Wohnen in der Stadt

Betreuer: Dr. Nina Overhageböck, Dipl.-Ing. Lars Niemann (STB)

Jahr: 2010

E-Mail: thomas.schramme@tu-dortmund.de


Themenfeld: Stadtentwicklungs- und Rahmenplanungen

Schlagworte: Analyse, Wohnstandortplanung, zukünftige Stadtentwicklung im Bereich Wohnen

Kurzfassung: Eine Analyse der aktuellen Wohnstandortplanungen in den kreisfreien Kommunen des Ruhrgebiets; Ermittlung eines Zukunftstrends für das Wohnen im Ruhrgebiet unter Verwendung einer indikatorgestützten Analyse und Experteninterviews.

Unter dem Titel „Zukunftsstandorte für neues Wohnen in der Stadt“ untersucht diese Arbeit die aktuellen Wohnstandortplanungen in den kreisfreien Kommunen des Ruhrgebiets. Die aktuellen Prognosen für Deutschland gehen davon aus, dass die Bevölkerung altert und weniger Nachkommen folgen werden. Die Konsequenz für die Städte und Gemeinden ist, dass ihre Einwohnerzahlen in Zukunft zurückgehen könnten. Neben dieser Veränderung gibt es einen Individualisierungstrend in der Lebensführung. Es existieren neue Formen der Lebensgestaltung neben denen der Familie. Anstelle der natürlichen Singularisierung im Alter gibt es eine Tendenz zum Alleinleben. Zusätzlich gibt es neue Lebensstile wie Partnerschaften ohne Kinder. Aus dem sich hieraus ergebenden differenzierten Lebenswandel, des Zusammen- und Alleinlebens, ergeben sich differenzierte Ansprüche an das Wohnen. Diese beinhalten Wünsche nach angemessenen Wohnungsgrößen,- zuschnitten, -ausstattung und -standorten. Aus der Wissenschaft und Politik kommt es seit ein paar Jahren zu einem Wunsch nach einer Renaissance der Städte als Wohnstandort. Innerhalb der Stadtgrenzen und nicht mehr im suburbanen Raum, sollen die Forderungen der Nachfrager erfüllt werden. Die Vorteile des Wohnens in der Stadt werden als ein ressourcenschonender Umgang mit Boden, Energie und Infrastruktur gesehen. Die Städte versuchen den Empfehlungen aus Wissenschaft und Politik zu folgen und schaffen neue Angebote für Wohnungssuchende. Für sie bestehen neben dem natürlichen Verlust der Einwohner, das Problem der Abwanderung aus Gründen der Wohnungssuche. Mithilfe einer Analyse der Rahmenbedingungen und der Wohnstandortplanungen will diese Arbeit zeigen, wie sich die Situation des demografischen Wandels, der Individualisierung und der Wohnungsnachfrage und des -angebots in den kreisfreien Kommunen des Ruhrgebiets darstellt. Die Ziele der Untersuchung sind, herauszufinden, wie sich die einzelnen Kommunen mit ihren Planungen für die Zukunft aufstellen. Mit Expertenmeinungen aus allen untersuchten Städten werden diese Erhebungen ergänzt. Aus den Ergebnissen sollen sich ein allgemeingültiger Standortcharakter, ein übergeordnetes Leitziel und ein generelles Muster für das Wohnen im Ruhrgebiet ergeben. Die Ergänzung der Erhebungen mit den Ideen und Wünschen der befragten Planer ergibt einen zukünftigen Trend im Wohnen in den kreisfreien Kommunen. Aufbauend auf diesen werden abschließend eigene Vorstellungen für ein Wohnen in der Stadt entwickelt. Diese Arbeit erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Wohnstandortplanung in den untersuchten Kommunen ist einem ständigen Prozess unterworfen. Die recherchierten Erhebungen werden als eine Momentaufnahme angesehen. Die verwendeten Materialien konzentrieren sich auf Publikationen, die jedem Bürger in Form von Broschüren und in elektronischen Medien öffentlich zugänglich sind.

/c1urp004/de/lehre/Diplomarbeiten/Poster_der_Dipl_-Arbeiten/2010-Poster/ThomasSchrammePlakat_STB-NO2010.pdf