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Abel, Marlena (2015) Walkability Index für Dortmund

Titel: Walkability Index für Dortmund - eine GIS-basierte Analyse der Bewegungsfreundlichkeit
          

Prüfer: Dr. rer. pol. Heike Köckler (SRP); Prof. Dr. Joachim Scheiner (VPL)

 

E-Mail: marlena.abel@tu-dortmund.de

 

Themenfeld:  Sonstige - Gesundheitsförderung und Stadtentwicklung

 

Schlagworte: Walkability, Bewegungsfreundlichkeit von Wohnumfeldern, Walkability Index nach Frank/IPEN

 

Kurzbeschreibung: Heutzutage bewegen sich die Menschen im Alltag zu wenig. Vor allem die alltägliche Lebensumwelt der Menschen stellt einen Ort der Gesundheitsförderung dar und vor allem Merkmale der gebauten Umwelt haben Einfluss auf die körperliche Aktivität. In diesem Zusammenhang ist es vor allem die Stadtplanung, die Einfluss auf die Gestaltung der gebauten Umwelt nehmen kann. Das Konzept der Walkability ist an dieser Stelle wichtig, da es ein Konzept zur Schaffung von bewegungsfördernden Lebenswelten ist.

Im Rahmen dieser Masterarbeit wurde der Walkability Index, als objektives Instrument zur Messung der Walkability, auf theoretischer Grundlage von Lawrence D. Frank für die Stadt Dortmund anhand der Analysemethodik des IPEN (International Physical Activity and the Environment Network) ermittelt. Die Ergebnisse der Berechnung zeigen, dass die Innenstadt und die umliegenden Unterbezirke erwartungsgemäß die höchste Walkability aufweisen, da dort der WAI am höchsten ist. Aus der Berechnung geht außerdem hervor, dass der Wert des Index von außen nach innen ansteigt und in den Stadtteilzentren höher ist. Zusätzlich wurde in einem nächsten Schritt der WAI für vier ausgewählte Unterbezirke, die sich in ihrer städtebaulichen Struktur voneinander unterscheiden, vergleichend analysiert. Hierbei verdeutlichen sich unter anderem die Auswirkung von Haushaltsdichte, Straßennetzdichte, Nutzungsmischung und vorhandene Einkaufsmöglichkeiten in der Umgebung auf die Fußgängerfreundlichkeit der Untersuchungsgebiete.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass der WAI nach Lawrence D. Frank mittels der IPEN Methodik ein geeignetes Instrument zur Messung der Walkabililty auf objektiver und vor allem großmaßstäblicher Ebene darstellt. Dennoch ist eine gute Datengrundlage notwendig. Für eine umfassende Aussage über die Walkability einer Stadt ist es wichtig die subjektiven Merkmale zusätzlich zu erheben um auf kleinräumiger Ebene ein besseres Gesamtbild über die Fußgängerfreundlichkeit zu erhalten

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Abstrac: Englische Fassung hier: