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Baak, Franziska (2015) Rahmenbedingungen für Bürgerschaftliches Engagement zum Klimaschutz zur Anpassung...

Titel: Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel am Fallbeispiel Freiburg i. Br.
          

Prüfer: Dr.-Ing Andrea Rüdiger (SRP); Prof. Dr. Karsten Zimmermann (EPK)

 

E-Mail: franziska.baack@tu-dortmund.de

 

Themenfeld:  Sonstige

 

Schlagworte: Klimawandel, Klimaschutz, bürgerschaftliches Engagement, Grassroots, Bottom up

 

Kurzbeschreibung:
Der Klimawandel bringt zwei Aufgaben mit sich, Anpassung an den Klimawandel und Klimaschutz. Um diese zu bewältigen, sind Innovationen nötig, auch soziale Innovationen in Form von Grassroots-Initiativen. Sowohl die Umsetzung von Maßnahmen als auch die Entstehung von Grassroots-Initiativen und -Innovationen findet auf der lokalen Ebene statt. Damit rückt die Kommune als handelnder Akteur in den Fokus, da sie die Rahmenbedingungen vor Ort mitgestaltet. Um positive Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Bottom-up-Initiativen zu schaffen, sind zunächst die Faktoren zu klären, die diese Rahmenbedingungen beeinflussen. Dafür wird in der vorliegenden Arbeit zunächst die existierende Literatur zu dem Thema ausgewertet. Die Ergebnisse werden auf das Fallbeispiel, die Stadt Freiburg, angewendet. Sie verfügt über ein großes Spektrum an bürgerschaftlichem Engagement im Themenfeld Klimawandel. Das ermöglicht es, die existierenden Bedingungen mit den Annahmen aus der Literatur abzugleichen. Die Ergebnisse werden anhand von Experteninterviews mit ausgewählten Initiativen, fesa e.V., Freiburg im Wandel und Transition Town Freiburg e.V., und Akteuren der Stadt Freiburg, die Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement und das Lokale Agenda 21-Büro, überprüft. Aus dem Fallbeispiel und den Ergebnissen der Literatur werden 20 Faktoren in den drei internen Kategorien – Mitarbeiter, Organisation, Motivation – und den zwei externen Kategorien –Kontext und Ressourcen – zusammengefasst und in ihren Auswirkungen beschrieben. Daraus werden generelle Handlungsempfehlungen für Kommunen abgeleitet. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Handlungsmöglichkeiten der Kommune eingeschränkt sind und andere Akteure ebenfalls aktiv werden müssen, um Grassroots-Initiativen effektiv zu fördern. Trotzdem bietet diese Arbeit erste Ansätze, die Erkenntnisse der Forschung im Themenfeld Grassroots-Initiativen im Klimawandel für kommunales Handeln nutzbar zu machen.

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