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Dillenberg, Heike (2013) Soziale Stadt Wuppertal-Ostersbaum – Ein Beitrag zur Umweltgerechtigkeit?

Titel:   Soziale Stadt Wuppertal-Ostersbaum – Ein Beitrag zur Umweltgerechtigkeit?
          

Prüfer: Uni.-Profín Dr.-Ing. S.Baumgart (SRP), Prof. Dietmar Gruehn (LLP)

 

E-Mail: heike.dillenberg@tu-dortmund.de

Themenfeld:  Neue Verfahren und Instrumente in der Stadt- und Regionalplanung

Kurzbeschreibung:
Die Masterarbeit setzt sich mit der Frage auseinander, inwieweit das Städtebauförderprogramm Soziale Stadt im Fördergebiet Ostersbaum in Wuppertal-Elberfeld (Programmlaufzeit: 1997-2011) einen Beitrag zur Umweltgerechtigkeit geleistet hat bzw. auch nach der Beendigung des Programms noch leistet. Dabei liegt der Fokus auf den Maßnahmen, welche im Bereich Umwelt und Gesundheit eingeordnet werden können. Konzentriert wird sich auf städtebauliche und freiraumplanerische Maßnahmen. Geprägt ist das Programmgebiet von einer sozioökonomisch schwachen Bevölkerungsstruktur und einer dichten Bebauungsstruktur. Zudem entsteht durch die steile Topografie. insbesondere im westlichen Teil,  ein prägender Charakter des Gebietes und stellt somit auch eine besondere Herausforderung dar. Das Ziel der Masterarbeit ist folglich eine Bewertung, ob anhand der durchgeführten Maßnahmen im Rahmen des Programms Soziale Stadt ein Beitrag zur Umweltgerechtigkeit geleistet werden konnte. Für die Untersuchung wurden folgende Indikatoren zur Hilfe genommen:  Freiflächen, Treppen und Verkehrssicherheit. Der Schwerpunkt der städtebaulichen Maßnahmen im Rahmen der Sozialen Stadt Ostersbaum liegt auf den Freiflächen und den Treppen und deren Barrierewirkung. Die Verkehrssicherheit spielt aufgrund der geringen Unfallrisiken eine untergeordnete Rolle und die Maßnahmen beschränken sich neben der ausgewiesenen 30er-Zone im gesamten Programmgebiet auf die Geschwindigkeitsdrosselung und auf Querungshilfen. Bei den Freiflächen ist die Umgestaltung des zentral im Stadtquartier liegenden Platzes der Republik hervorzuheben, welcher zu einer attraktiven generationenübergreifenden Freifläche entwickelt wurde. Die Treppen und deren Barrierewirkung  konnten aufgrund der Topografie nur bedingt entschärft werden. Insgesamt wurde durch die Maßnahmen der Sozialen Stadt ein Beitrag zur Umweltgerechtigkeit geleistet, wobei die Nachhaltigkeit der Maßnahmen stark von dem weiteren Engagement im Stadtquartier abhängig ist.

Schlagworte: Umweltgerechtigkeit, Soziale Stadt, Ostersbaum

Download: Poster Heike Dillenberg

Abstrac: Abstract Heike Dillenberg