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Sievers, Carina (2015) Städtebaulicher Entwurf zur Neuplanung und Umstrukturierung der Fläche Prosper II in Bottrop

Titel:  Städtebaulicher Entwurf zur Neuplanung und Umstrukturierung der Fläche Prosper II in Bottrop
          

Prüfer: Dr.-Ing. Andrea Rüdiger (SRP), Dipl.-Ing. Jan Polivka ( STB)

 

E-Mail: carina.sievers@tu-dortmund.de

Themenfeld:  Stadtentwicklungs- und Rahmenplanungen

Schlagworte:

Städtebaulicher Entwurf, Stadtentwicklung, Umnutzung, Wiedereingliederung, Steinkohlenbergwerk

 

Kurzbeschreibung:
Das Ziel der Masterarbeit stellte die Erarbeitung und Darstellung einer integrierten und räumlich konkreten Entwicklung und Neustrukturierung der Fläche des Bergwerks Prosper II in Bottrop im Rahmen eines städtebaulichen Entwurfs dar.

Das Konzept des neuen Quartiers sieht die Entwicklung eines zukunftsorientierten innovativen Gewerbes für mittelständische Unternehmen mit besonderer Standortqualität in Kombination mit Kultur- und Freizeiteinrichtungen vor. Der bereits unter Denkmalschutz gestellte Malakoffturm wurde dabei in Verbindung mit der Alten Waschkaue besonders in das Konzept integriert und fungiert mit dem neuem öffentlichen Platz als Mittelpunkt und Identifikationsmerkmal des Quartiers. Der Erhalt des Förderbergs stellt den Mittelpunkt des neu entstehenden Bergbaumuseums dar. Durch die herausgebildeten Grünstrukturen wird der Standort mit seinen neuen Nutzungen gegliedert, strukturiert und gleichzeitig verzahnt. Darüber hinaus werden die Aufenthaltsqualität für Besucher und die Arbeitsatmosphäre innerhalb des Gewerbes attraktiv gestaltet sowie stadtökologische Aspekte verfolgt. Die Grünstrukturen schaffen zudem eine durchlässige Gestaltung, wodurch sich der Standort zur bestehenden Wohn- und Gewerbebebauung sowie den angrenzenden neu entstehenden Grünflächen hin öffnet. Des Weiteren werden durch die Grünverbindungen die angrenzenden Kultur- und Freizeiteinrichtungen miteinander vernetzt wodurch sich positive Wechselwirkungen ergeben. Das neue Quartier steht durch die qualitativ hochwertige und innovative Gestaltung für die Umsetzung eines nachhaltigen und zukunftsorientierten Strukturwandels und verzahnt Historie, Erhalt und Neuentwicklung miteinander.

Dem Standort kann folglich ein neues Profil mit einem lokal bedeutenden und identifizierbaren Charakter verliehen werden. Dadurch wird nicht nur die Fläche sondern auch das lokale Umfeld funktional, städtebaulich, sozial und ökologisch weiterentwickelt und aufgewertet.

 

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