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Tenschert, Friederike (2011) Die Betrachtung von Vulnerabilität und Anpassung am Beispiel von Naturkatastrophen in Bangladesch


Titel: Die Betrachtung von Vulnerabilität und Anpassung am Beispiel von Naturkatastrophen in Bangladesch

Betreuer: Univ.Prof'in Dr. Sabine Baumgart, Univ.Prof'in Dr.Frank (SOZ)

Jahr: 2011

E-Mail:  friederike.tenschert@tu-dortmund.de

Themenfeld: Sonstige

Schlagworte:  Bangladesch, Naturkatastrophen, Klimawandel, Anpassung, Vulnerabilität

Sonstges: Die Betrachtung von Vulnerabilität und Anpassung am Beispiel von Naturkatastrophen in Bangladesch

Kurzbeschreibung:
Die vorliegende Masterarbeit zeigt, dass es ein enges Verhältnis von Mensch und Natur gibt. Der Mensch ist unweigerlich mit den in der Natur ablaufenden Prozessen verbunden. Die Natur stellt dem Menschen auch seit jeher Lebensraum und wichtige Ressourcen. Die Natur war schon in der Vergangenheit oft unberechenbar und hat den Menschen Anlass gegeben, zu versuchen, diese Unsicherheiten messbar und somit regulierbar zu machen. Es wurde seit jeher versucht auf die Abläufe in der Natur Einfluss zu nehmen. Klimaänderungen und Naturereignisse wurden nicht mehr als natürliche Prozesse gesehen, denn sie tangierten immer häufiger die Lebensräume der Menschen. Insbesondere seit Beginn der Industrialisierung nimmt der Mensch Einfluss auf die Funktionsfähigkeit der Natur. Das Klima ändert sich und die Natur wird zunehmend zerstört. Mittlerweile ist unumstritten, dass Klimaveränderungen, insbesondere in der nahen Vergangenheit auf anthropogenes Handeln zurückzuführen sind. Szenarien über die Auswirkungen des Klimawandels, wenn durch weitere Emissionen eine bestimmte Temperaturänderung erreicht ist, gibt es zahlreiche. Die Vielfalt der Folgen ist sehr groß und ist mittlerweile durch die Wissenschaft größtenteils abzuschätzen. Eine Folge wird das vermehrte Auftreten von Naturereignissen sein, sowohl in Stärke als auch Frequenz und Dauer. Industrieländer, die die hohen Emissionen überwiegend zu verantworten haben, sind in die Pflicht genommen, Mitigation zu betreiben, um auch den finanziellen Schaden, den Naturereignisse in Industrienationen hinterlassen, abzumildern. Den personellen Schaden hingegen tragen vor allem die Entwicklungsländer. Diese sind aufgrund ihrer sozio-ökonomischen Faktoren besonders anfällig für die Auswirkungen von Naturereignissen und besitzen dabei die geringste Anpassungsfähigkeit. Bangladesch, ein Land welches seit jeher von Naturereignissen betroffen war, wird auch in Zukunft vermehrt heimgesucht werden. Die geographische Lage des Landes ist unter anderem ein Grund dafür. Des Weiteren sind die sozioökonomischen Faktoren des Entwicklungslandes ausschlaggebend für die besonders hohe Vulnerabilität, die auch gleichzeitig eine ausreichend effektive Anpassungsfähigkeit verhindern. Diese besondere Verletzlichkeit verstärkt die Problematiken und Herausforderung des Alltags, vor allem der besonders armen Bevölkerung und wirft das Land in seinen (positiven) Entwicklungen zurück. Dennoch hat sich über die Jahre ein breites System des Risikomanagements etabliert. So gibt es eine umfassende Palette an Programmen und Maßnahmen, die zum Ziel haben, die Bevölkerung dabei zu unterstützen, sich dem veränderten Klima, sowie vor allem den Folgen anzupassen.

 

 

 

 

Poster: folgt noch

Abstract:  folgt noch