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Modul 03 - F 11 Gesunde Stadt in Bewegung: Lernen von Vancouver für Dortmund

Typ: B.Sc.

Veranstaltungsart: Projekt F 11 Gesunde Stadt in Bewegung: Lernen von Vancouver für Dortmund

Veranstaltungsnummer: 0910311, Kurztext F 11

Semester: SoSe 2013 SWS 8.0

Termine: Di. 12:00 bis 16:00 woch von 09.04.2013
               Fr. 14:00 bis 18:00 woch von 12.04.2013

Ort:          Geschoßbau III / Raum 418

Zugeordnete Lehrpersonen: Baumgart, Sabine, Heike Koeckler, Andrea Rüdiger
Beratung: Szypulski, Anja

Kommentar:

Der Zusammenhang von menschlicher Gesundheit und dem Wohnumfeld in dem Menschen leben wird in letzter Zeit immer mehr diskutiert. Häufig wird diese Debatte auch mit sozialer und/oder umweltbezogener Ungerechtigkeit verknüpft, da es häufig sozial Benachteiligte sind, die in mehrfachbelasteten Gebieten leben. Raumplanerinnen und Raumplaner können einen wichtigen Beitrag zum Verständnis dieser Zusammenhänge aber auch zur Entwicklung von Strategien für mehr Gesundheit für alle liefern.
Hierbei kann von guten Beispielen gelernt werden. So zählen die Einwohnerinnen und Einwohner der Region Southwestern British Columbia zu den gesündesten in Kanada. Ein Grund wird darin gesehen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner in einem hohen Maß körperlich aktiv sind, was wiederum in einem engen Zusammenhang mit den räumlichen Voraussetzungen gesehen wird. Vancouver, als Metropole dieser Region, wurde häufig als eine der lebenswertesten Stadtregionen der Welt erachtet. Im Gegensatz zu Vancouver verfügen viele Stadtquartiere im Ruhrgebiet über umweltbezogene Probleme und städtebauliche Missstände, die als Kontextfaktoren einen negativen Einfluss auf den gesundheitlichen Zustand ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ausüben.

Strategien zu entwickeln, die einen noch auszuwählenden Stadtteil in Dortmund als Raum für gesundheitsfördernde körperliche Aktivität aufwerten, ist das Hauptziel dieses Projektes. Hierbei ist zu spezifizieren, um welche körperlichen Aktivitäten von Alltagsmöbilität, über Spiel und Freizeit auf attraktiven Grünflächen bis hinzu organisierten Angeboten in Institutionen des Quartiers (Schule, Sportverein) oder gemeinsames interkulturelles Gärtnern geht. Um Strategien zu entwickeln, ist es erforderlich, verschiedene Methoden von Raumanalyse, indikatorengestützter Analyse, über quantitative Befragung bis hin zu Experteninterviews anzuwenden, um die spezifische lokale Situation zu verstehen und eine quartiersspezifische Strategie zu entwickeln. Hierbei soll ein integrierter Ansatz zwischen räumlicher Planung und Public Health verfolgt werden.

Ziel des Projektes soll es sein,
- theoretisch fundierte Zusammenhänge zwischen baulich-räumlichen Strukturen, körperlicher Aktivität und Gesundheit der Bevölkerung aufzuarbeiten,
- eine Strategie zur Förderung körperlicher Aktivitäten in verdichteten sozial benachteiligten Quartieren an einem Beispielraum in Dortmund zu entwickeln

Voraussetzungen:

B.Sc. RP (2007): Erfolgreicher Abschluss von Modul 2 zur Teilnahme am F-Projekt. (Stichtag: Anmeldung auf der F-Projekt-Börse)

B.Sc. RP (2012): Erfolgreicher Abschluss von Modul 2 zur Teilnahme am F-Projekt. (Stichtag: Anmeldung auf der F-Projekt-Börse)

 

Downloads erfolgen über das EWS: Anmeldung hier:

 



 


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Kontakt

Universitäts-Professorin Dr.-Ing. Sabine Baumgart
Tel.: 0231 755-2259, -2258
Dr.-Ing. Andrea Rüdiger
Tel.: 0231 755-2409, -2258
Dr. rer. pol. Heike Köckler