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Modul_02 - Projekt A 05 Das Wohnumfeld

Typ: B.Sc.

Veranstaltungsart: Projekt A 05  Das Wohnumfeld als Bewegungsraum – eine Aufgabe für die Stadtplanung?
Zur Walkability Dortmunder Stadtteile

Veranstaltungsnummer: 0910205, Kurztext A 05

Semester: SoSe 2014 SWS 8.0

Termine: Mo. 12:00 bis 16:00 woch von 07.04.2014
                Do. 14:00 bis 18:00 woch von 10.04.2014

Ort:           Geschoßbau III / Raum 418

Zugeordnete Lehrpersonen: Prof.Dr.-Ing. Baumgart, Sabine (SRP), Dr.rer. pol  Koeckler, Heike(SRP)
Reichert, Alexander , Dipl.- Ing. begleitend ; Tutor/in: Tino Hauke

 

Inhalt:
Das Wohnumfeld als Bewegungsraum – eine Aufgabe für die Stadtplanung? Zur Walkability Dortmunder Stadtteile

In einer zunehmend sitzenden Gesellschaft verschwindet Bewegung mehr und mehr aus dem Alltag. Dabei ist die Bewegung im Alltag ein wichtiger Faktor für die Gesundheit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat körperliche Inaktivität als einen der wichtigsten gesundheitlichen Risikofaktoren ausgewiesen (WHO 2009). Ob Menschen sich bewegen oder nicht hängt von vielen Faktoren ab. Ein entscheidender Faktor sind die räumlichen Verhältnisse in denen Menschen leben: Ist der Schulweg so sicher, dass Kinder ihn alleine gehen können? Können auch ältere Menschen den Weg zum Einkaufen zu Fuß zurücklegen, da es noch einen Supermarkt in der Nachbarschaft gibt und ausreichend Bänke für eine Pause vorhanden sind? Wie sind Wege und Plätze gestaltet, um auch alltägliche sportliche Aktivitäten zu motivieren?
Diese Fragen verdeutlichen, dass die Verhältnisse eines Stadtteils sich maßgeblich auf die sogenannte Walkability auswirken. Walkability ist ein Konzept aus dem angelsächsischen Raum, das sich mit der Attraktivität des Wohnumfeldes für Fußläufigkeit beschäftigt. Es gibt verschiedene erprobte Ansätze die Walkability eines Quartiers zu messen. Weil dieses Thema für verschiedene Disziplinen von besonderem Interesse ist, gibt es hierzu Ansätze aus der Raum-, Mobilitäts- und Gesundheitsforschung.

Ziel des A-Projektes ist es zum einen die Relevanz der räumlichen Verhältnisse eines Stadtteils für die Walkability herauszuarbeiten. Es sollen ferner Wege aufgezeigt werden, wie Stadtplanung diese Verhältnisse beeinflussen kann, um die Walkability zu erhöhen. Ausgehend von diesen Erkenntnissen sollen relevante Faktoren von Walkability in Dortmunder Stadtteilen, die sich stadtstrukturell unterscheiden, erhoben werden. Hierbei kann auf verschiedene bestehende Erhebungsinstrumente aus dem deutsch- und englischsprachigen Raum zurückgegriffen werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Projekts lernen die Bedeutung räumlicher Strukturen für fußläufige Mobilität ebenso kennen, wie die Möglichkeiten der Unterstützung und Steuerung durch Stadtplanung. Ferner werden praktische Erfahrungen in der Konzeption, Durchführung und Auswertung einer empirischen Studie in Dortmund gewonnen.
Das A-Projekt ist in die Arbeiten der Junior-Forschungsgruppe Salus, die zur Stadt als gesundem Lebensort unabhängig von sozialer Ungleichheit forscht und am Fachgebiet Stadt- und Regionalplanung angesiedelt ist, eingebunden. Da Dortmund Referenzstadt der Jufo-Salus ist, wurden bereits Kontakte in Dortmund aufgebaut, die auch dem A-Projekt zugutekommen.

Literatur:
Bucksch, Jens; Claßen, Thomas; Geuter, Gunnar; Budde, Svenja (2012): Bewegungs- und gesundheitsförderliche Kommune. Evidenz und Handlungskonzept für die Kommunalentwicklung - ein Leitfaden. Hg. v. Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen. Bielefeld. Online verfügbar unter http://www.lzg.gc.nrw.de/_media/pdf/service/Publikationen/2012_druckfrisch/bewegungs-_und_gesundheitsfoerderliche_kommune_lzg-nrw_2012.pdf, zuletzt geprüft am 28.06.2013.

WHO (WEltgesundheitsorganisation) (2009): Global health risks. Mortality and burden of disease attributable to selected major risks. World Health Organization. Geneva, Switzerland. Online verfügbar unter http://www.who.int/healthinfo/global_burden_disease/GlobalHealthRisks_report_full.pdf, zuletzt geprüft am 28.06.2013.



Downloads erfolgen über das EWS: Anmeldung hier: https://ews.tu-dortmund.de/ngGui/signon/walkability



 


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Kontakt

Universitäts-Professorin Dr.-Ing. Sabine Baumgart
Tel.: 0231 755-2259, -2258
Dr. rer. pol. Heike Köckler