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Modul 11 - Übungsmodul: Der Bebauungsplan in der Praxis

Typ: B.Sc.

Veranstaltungsart:  Übung

Modul 11 - Der Bebauungsplan in der Praxis  (091111e)

Ort: /Zeit: Geschoßbau III,  Raum 516 | Mi. 6.11.2013 (Einzel)  
                  Geschoßbau III,  Raum 516 | Mo.18.11. bis 22.11.2013 (Block)  

Zeit: Mittwoch,  14:00 bis 15:00 Uhr
Block: Montag, 10:00 bis 16:00 Uhr   

Start :  6.11.2013

Lehrpersonen:  Dipl.-Ing. Bauass. Schoppengerd, Johanna (SRP)


Inhalt/ Lernziele:
Der Bebauungsplan ist ein zentrales Instrument zur Umsetzung und Sicherung städtebaulicher Ziele und Planungen. Er dient der planungsrechtlichen Steuerung und ist als kommunale Satzung maßgeblich für die Realisierung konkreter städtebaulicher Vorhaben. Die Erarbeitung von Bebauungsplanentwürfen und die Durchführung der Aufstellungsverfahren stellen einen wichtigen Arbeitsbereich in der kommunalen Stadtplanung dar. Im Rahmen der Übung sollen vertiefte Kenntnisse für die praktische Anwendung des Instruments im kommunalen Planungsalltag vermittelt werden. Dabei steht die Erarbeitung konkreter Bebauungsplanentwürfe im Vordergrund. Folgende Themenbereiche werden in diesem Zusammenhang behandelt:

- Typen von Bebauungsplänen, Aufstellungsverfahren

- Inhaltliche Anforderungen an einen Bebauungsplan (gesetzliche Vorgaben des Baugesetzbuchs (BauGB) und der Fachplanungen)

- Festsetzungsmöglichkeiten gemäß BauGB und Baunutzungsverordnung (BauNVO)

- Gestalterische Festsetzung gemäß Bauordnung NRW (BauO NRW)

- Zeichnerische Darstellung gemäß Planzeichenverordnung (PlanzV)

- Begründung und Abwägung der Planinhalte

Basierend auf theoretischen Inputs wird in der Übung in 3er-Gruppen jeweils ein Bebauungsplan erarbeitet. Den einzelnen Gruppen wird in Form eines Planspiels jeweils ein städtebaulicher Entwurf mit einem fiktiven „politischen Beschluss“ zur Umsetzung bereitgestellt. Anhand dessen ist von den Gruppen ein Bebauungsplanentwurf für die konkrete Planungsaufgabe zu erarbeiten. Dabei sollen die verschiedenen Festsetzungsmöglichkeiten mit ihrer planerischen Wirkung sowie ihren gesetzlichen Möglichkeiten und Grenzen diskutiert werden. Als Abschluss des Planspieles findet am Ende der Blockveranstaltung eine fiktive „Ausschusssitzung“ statt, in der die Gruppen ihre Arbeitsergebnisse präsentieren und mit den „politischen Vertretern“ diskutieren.

Die Teilnehmerzahl ist auf 27 Studierende begrenzt.

 

Literatur:
Kuschnerus, Ulrich 2010: Der sachgerechte Bebauungsplan: Handreichungen für die kommunale Planung. 4. Auflage. Bonn: vhw - Verlag
Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg 2009: Arbeitshilfe Bebauungsplanung. Potsdam
Söfker, Wilhelm 2012: Baugesetzbuch: Mit Verordnung über die Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken, Baunutzungsverordnung, Planzeichenverordnung, Raumordnungsgesetz, Raumordnungsverordnung. 44. Aufl., Stand: 1. Februar 2012. München: DTV

Voraussetzungen:
Die Veranstaltung baut auf den Inhalten des Moduls 4  „Städtebaulicher Entwurf I und II“ auf. Die Inhalte werden in der Übung vorausgesetzt. Der Abschluss des Moduls 4 vor dem Besuch der Übung wird dringend empfohlen. 

Leistungsnachweis:
Als Leistung der Studierenden wird die aktive Mitarbeit in der Blockveranstaltung erwartet. Dabei ist im Rahmen der Blockveranstaltung ein Bebauungsplanentwurf in 3er-Gruppen als handgezeichnete Skizze zu erarbeiten und zu präsentieren. Nach Abschluss der Veranstaltung ist der Bebauungsplanentwurf von der Gruppe in eine CAD-Zeichnung umzusetzen und hierzu eine schriftliche Begründung anzufertigen (20-25 Seiten).

 

 

 

Downloads erfolgen über das EWS : Anmeldung hier



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Kontakt

Dipl.-Ing. Bauass. Johanna Schoppengerd