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Modul 11- Umweltbezogene Gerechtigkeit: Von der Analyse zur Strategie - (Übungsmodul)

Typ: B.Sc.

Veranstaltungsart:  Übung

Modul 11  Umweltbezogene Gerechtigkeit:
Von der Analyse zur Strategie (091111 f)


Ort: /Zeit:
Geschoßbau III,  Raum 517 | Mi. 02.12.2015 (Einzel)   
                 Geschoßbau III,  Raum 214  | Mo.29.02. bis 04.03.2016 (Block)  
                 Geschoßbau III,  Raum 335  | Mo.29.02. bis 04.03.2016 (Block)  

Zeit: Vorbesprechung: Geschoßbau III,  Raum 517 | Mi. 02.12.2015 ,12:15 bis 13:45 Uhr (Einzeln)
Block: Mo.29.02. bis 04.03.2016 (Block), 9:00 bis 16:00 Uhr, wechselnd im Raum 214, GB III und im Raum 335 GB II, Pool   

Start : 02.12.2015

Lehrpersonen:  N.N.


Inhalt/ Lernziele:
Umweltbezogene Verteilungsgerechtigkeit ist ein Leitbild, das eine Reduktion sozialer Ungleichheit beim Zugang zu Umweltressourcen und der Exposition gegenüber Umweltbelastungen zum Ziel hat. Bei der Identifikation von umweltbezogener Verteilungsgerechtigkeit werden räumliche Muster ausgehend von einer integrierten Analyse von Sozial- und Umweltdaten identifiziert. Sind SGB II Empfänger vermehrt Lärm ausgesetzt? Sind in der Nähe von Sozialwohnungen weniger Grünflächen zu finden als im Rest des Stadtgebietes? Die räumliche Dimension von Exposition und Zugang zu Ressourcen zeigen die Relevanz dieses Ansatzes für Stadtplanung.

Neben der umweltbezogenen Verteilungsgerechtigkeit spielt die Teilhabe an und Initiierung von umweltbezogenen Entscheidungsprozessen, die als umweltbezogene Verfahrensgerechtigkeit bezeichnet wird, eine zentrale Rolle. Wie kann soziale Ungleichheit in der Teilhabe an Planungsverfahren analysiert werden?

Um diesen und weiteren Fragen nachgehen zu können wird eingangs ein Einstieg in das Themenfeld umweltbezogene Gerechtigkeit erarbeitet. Dies bietet die Möglichkeit bereits erlangtes Wissen aus dem Studium zu reflektieren. In der Analyse von Daten, die umfangreich für Dortmund zur Verfügung stehen, können je nach Vorkenntnis verschiedene quantitative und qualitative Methoden angewendet werden. Einschlägig sind insbesondere GIS-basierte Methoden sowie statistische Analysen mit SPSS. In exemplarischen Analysen werden Einblicke zu umweltbezogener Verteilungs- und Verfahrensgerechtigkeit in Dortmund gewonnen, im Zusammenhang diskutiert und Konsequenzen aus den jeweiligen Analysen für die Stadtplanung, auch auf instrumenteller Ebene diskutiert. Ziel ist es hier Wege einer gesundheitsfördernden Stadtentwicklung für alle aufzuzeigen.

Lernziele der Veranstaltung sind insbesondere ein thematischer Einstieg in das Thema der umweltbezogenen Gerechtigkeit, die Identifikation aussagekräftiger Indikatoren sowie die Durchführung verschiedener Analysen, und deren Interpretation, einschließlich einer Einordnung der Grenzen dieser Analysen/Methoden.

Voraussetzung:
Es wird erwartet auch englischsprachige Texte lesen und verstehen zu können. Bestehende GIS oder SPSS Kenntnisse können und sollten angewendet werden.

Die Teilnehmerzahl ist auf 27 Studierende begrenzt.


Literatur:
BfS, B.R.U. (Ed.) (2011), II. Themenheft Umweltgerechtigkeit, UMID, Ausgabe 2, Berlin.

Bolte, G., Bunge, C., Hornberg, C., Köckler, H. and Mielck, A. (Eds.) (2012), Umweltgerechtigkeit: Chancengleichheit bei Umwelt und Gesundheit: Konzepte, Datenlage und Handlungsperspektiven, 1st ed., Verlag Hans Huber, Bern.

Dieckmann, N. (2013), “Umweltgerechtigkeit in der Stadtplanung”, Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht No. 24, pp. 1575–1581

Bemerkung:
Die Veranstaltung ist teilnahmebeschränkt. Das Anmeldeverfahren für alle Veranstaltungen findet zum Ende des vorherigen Semesters statt. Informationen und Fristen werden auf der Homepage der Fakultät, per E-Mail bekanntgegeben.


Leistungsnachweis:

Prüfung
: Teilleistung (benotet)
Prüfungsform: Studienarbeit

Die Prüfungsleistungen umfassen neben der aktiven Mitarbeit eine Hausarbeit (im Umfang von 10 Seiten, max. 30.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) sowie die Kurzdarstellung des gewählten Themas im Rahmen des Seminars

Downloads zur Veranstaltung über das EWS

 https://ews.tu-dortmund.de/ngGui/signon/ws2015-16m11umwelt