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Modul 01 - M06 Gesundheitsbelange in Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepten (ISEK)

Typ: M.Sc.

Veranstaltungsart: Master-Projekt

Veranstaltungsnummer: 0922106, Kurztext M 06

Semester: WiSe 2015/16

Termine: Mo. 08:30 bis 11:45 woch von 26.10.2015
                 Mi.   08:30 bis 11:45 woch von 21.10.2015

Ort:        Geschoßbau III / Raum 408

Lehrpersonen:  Prof. Dr.Ing. S.Baumgart; Dr.-Ing. A.Rüdiger (SRP)

 


Masterprojekt M 06:  Gesundheitsbelange in Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepten (ISEK)

                                       – Urban Regeneration: Health in non-statutory instruments on local level

Planen und Bauen beziehen sich inzwischen vor allem auf den baulichen Bestand der Städte und Gemeinden. Die Städtebauförderung hält zahlreiche Förderprogramme bereit, die auf unterschiedliche Problemlagen, strategische Ansätze und Maßnahmenfelder abzielen. Neben den Instrumenten des Baugesetzbuches (§ 171), das die rechtliche Grundlage des auf Anpassung an drohende städtebauliche Funktionsverluste angelegten Programms „Stadtumbau“ abzielt, sind dies das Programm „Soziale Stadt“ in benachteiligten Stadtquartieren orientiert und „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, das sich auf eine Stabilisierung der Innenstädte fokussiert. Bei diesen Programmen spielen die materiellen Problemlagen, Zielsetzungen und Strategien einerseits und die instrumentellen Anforderungen andererseits eine zentrale Rolle. Eingebettet sind diese in komplexe örtliche und tlw. überörtliche Interessenslagen, die durch vielfältige öffentliche und private Akteure eingebracht und vertreten werden. Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte (ISEK) erscheinen durch ihre Inhalte und Vorgehensweisen sehr gut geeignet, facettenreiche Themen aufzugreifen und Strategien und Maßnahmen mit hohem Gebietsbezug zu entwickeln. Vieles deutet darauf hin, dass Gesundheitsbelange als explizite Themen bisher eher weniger in den ISEK behandelt werden. Demzufolge ist auch eine pro-aktive Gesundheitsförderung bisher vermutlich wenig thematisiert, obwohl beispielsweise die Schaffung gesunder Wohn- und Arbeitsverhältnisse im Baugesetzbuch (§ 1 (6)) als ein zu berücksichtigender Belang in der Bauleitplanung genannt ist. Dies gilt es jedoch genauer zu untersuchen. Ziel des Masterprojektes ist es, sich zunächst auf einer theoretischen Ebene mit der Schnittstelle räumlicher Planung und Public Health zu befassen. Raumplanungsrelevante Ziele, Handlungsbereiche und Akteure sind zu identifizieren und zu kategorisieren. In einem zweiten Schritt sollen anhand einer Kriterien-basierten Auswahl kommunaler Fallstudien die materiellen Inhalte, strategische Ansatzpunkte und der instrumentelle Umgang mit Gesundheitsbelangen in der räumlichen Planung nachgezeichnet und die involvierten Akteure identifiziert werden. Abschließend sollen Schlussfolgerungen aus den Fallstudien zur Weiterentwicklung von städtebaulichen Maßnahmen (materielle Ebene), planungsstrategischen Handlungsansätzen, einzubindenden Akteuren und ggf. Ansätze zu einer instrumentellen Weiterentwicklung des ISEK diskutiert werden.Eine Kleingruppe kann in englischer Sprache mit englisch-sprachiger Literatur das Thema bearbeiten. There is the option for one group to work in English language based on English references. Facing an urban development in the built environment the focus is set on requirements of health promotion in non-statutory instruments on local level. Of particular interest is the interface between urban planning and public health in urban quarters.

Hinweise zur Anmeldung | Bemerkung:
Eine digitale Voranmeldung (Stimmungsbild) erfolgt in der Woche vor Vorlesungsbeginn. Die Verteilung auf alle angebotenen M-Projekte und M-Entwürfe findet zur ersten Veranstaltungszeit des Semesters statt. Bitte die Informationen auf der Homepage der Fakultät und in der Einführungsveranstaltung beachten.

Leistungsnachweis:
M.Sc. Raumplanung (2012): Das Modul wird mit einer benoteten Modulprüfung abgeschlossen. Weitere Informationen in Prüfungsordnung, Modulhandbuch und Projektwiki.

Anmeldung zum EWS hier: https://ews.tu-dortmund.de/ngGui/signon/ws2015-16m1m06gesundheitsbelange


 


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Kontakt

Universitäts-Professorin Dr.-Ing. Sabine Baumgart
Tel.: 0231 755-2259, -2258
Dr.-Ing. Andrea Rüdiger
Tel.: 0231 755-2409, -2258