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Themenvorschläge für Abschlussarbeiten

Sie suchen forschgungs- und gleichzeitig praxisnahe interessante Themen für Ihre Abschlussarbeit?

Themenvorschläge für Abschlußarbeiten im Bereich Regenwassermanagement, Regenwasserbewirtschaftung, Gewässerschutz:

Städtische Kompetenz Regenwasser

Fragen:

  • Haben kommunale Planungsinstitutionen spezielle Kompetenzen für das Thema Regenwasser?
  • Wo wird das Thema Regenwasser in der planenden Verwaltung angesiedelt?
  • Welche Aufgabenbereiche und Planungsschnittstellen haben die Regenwasserbeauftragten?
  • Welche Kompetenzen wären notwendig?

Methode:

  • Vorselektion von fünf Städten auf Grundlage öffentlicher Dokumente (Satzungen, Internet)
  • Detailrecherche in drei Städten durch Befragung (methodisch angelehnt an Netzwerkanalyse/Schneeballprinzip)
  • Ausarbeitung von Fragebögen zum Aufgabenbereich, Aufgabenschnittstellen, planerische Einbindung von Regenwasserexperten

Regenwasserbewirtschaftung in der Landschaftsplanung

Fragen:

  • Welche Potentiale bietet die kommunale Landschaftsplanung zur Integration von Regenwasserbewirtschaftung in Siedlungsräume?
  • Was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen?
  • Welche (Interpretations-)Spielräume ergeben sich?
  • Wie nutzen die Planungsträger der Städte im Emscherraum dieses Instrument?
  • Welche Unterschiede bestehen zur Landschaftsplanung in Stadtstaaten (Berlin)?

Methode

  • Grundlagenrecherche (Gesetze, Satzungen)
  • Identifikation und Auswertung geeigneter Fallstudien aus dem Emscherraum
  • Befragung von ausführenden und auftragsgebenden Landschaftsplanern

Gewässerschutz als treiber für RWB im Neubau

Fragen:

  • Welche rechtlichen Regelungsspielräume bestehen für den Schutz von Oberflächengewässer
  • Gibt es abgrenzbare Umstände, unter denen Gewässerschutz eine Wirkung auf RWB in Bebauungsplänen bzw. städtebauliche Entwürfe hat?
  • Wie werden mittelbare und unmittelbare Auswirkungen auf vorflutenden Gewässer in der Stadtplanung berücksichtigt?
  • Welche Planungshilfe könnte sich aus der Verknüpfung des DWA A-102 mit städtebaulichen Kennzahlen ergeben.

Methode:

  • Recherche und Auswertung von aktuellen Planungsvorhaben mit direktem Gewässerbezug
  • Befragung von unteren Wasserbehörden über Ihre Rolle als TÖB hinsichtlich Gewässer und  RW

Weitere Themenvorschläge:

Der Bevölkerungsrückgang in Deutschland und seine Auswirkungen auf die Netzinfrastruktur

  • Betrachtung der Systeme Wasser, Abwasser, Abfall, Energie, aber auch Verkehr/ Mobilität
  • in welchen Siedlungstypen und welchen Räumen Deutschlands sind die stärksten Auswirkungen auf die Netzinfrastruktur zu erwarten?
  • welche technischen Schwellenwerte gibt es für die Auslastung von Infrastrukturanlagen?
  • wie ist das Teillastverhalten einzelner Infrastruktursysteme aus betriebswirtschaftlicher Sicht zu bewerten?

Hier liegen erste Unterlagen, Informationen und Daten aus einem laufenden Arbeitskreis der Akademie für Raumforschung und Landesplanung vor, dem Prof. Tietz angehört. Eventuell könnte dieses Thema in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet VPL bearbeitet werden, das sich bei diesem Thema mit dem Teil Verkehr und Mobilität befasst.
Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Tietz

 

Systematisierung der Raum- und Umweltwirkungen von Ver- und Entsorgungssystemen in Abhängigkeit der Anlagenart und der Anlagengröße (zentral/dezentral)

Hier geht es darum, aus zahlreichen Raumordnungsverfahren und Umweltverträglichkeitsuntersuchungen nach einheitlichen Maßstäben "Datenblätter" zu erstellen, die künftig in die Bearbeitung solcher Fälle, insbesondere aber in die Bewertung durch die Raumordnungs- oder die Umweltbehörden einfliessen können. Dabei sollen, soweit möglich quantitative Unterschiede in Abhängigkeit der Anlagengröße und der Siedlungstypen, in der die jeweiligen Standorte bzw. Trassen liegen. bzw. herausgearbeitet und dargestellt werden.
Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Tietz

 

Grenzen und Möglichkeiten der Bündelung von leitungsgebundenen Infrastruktursystemen aus raumordnerischer Sicht

  • Betrachtung der Infrastruktursysteme untereinander und mit Straßen und Schienenstrecken

Hintergrund sind Erfahrungen mit Raumordnungsverfahren für solche Projekte, in denen immer wieder diese Bündelung gefordert wird, weil dies so in den Landesentwicklungsplänen oder Regionalplänen steht. In der Praxis hat sich diese Bündelung jedoch sehr häufig als nicht durchführbar, als ineffizient oder sogar als Nachteilig für Raum und Umwelt herausgestellt. Hier sollten Hilfsmittel erarbeitet werden, mit denen man frühzeitig überschlägig ermitteln kann, welche Bündelungen einen Vorteil für Raum- und Umwelt bringen und welche nicht.
Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Tietz

 

Evaluation von Planungs- und Zulassungsverfahren für EE-Anlagen

Anhand von Fallstudien, beispielsweise zur Errichtung eines Windparks, Freiflächen-PV, Pumpspeicherkraftwerk soll die Evaluation der Planungs- und Zulassungsverfahren vorgenommen werden. Analysiert werden sollen
■ Öffentlichkeitsarbeit,
■ formelle und informelle Prozessbausteine und
■ ihre Verknüpfung mit formellen Regelungen und Verträgen
■ im Rahmen oder in Ergänzung des Planungs- und Zulassungsverfahrens auf regionaler, interkommunaler bzw. gemeindlicher Ebene. Vorgesehen ist eine gemeinsame Betreuung durch die Fachgebiete SRP und VES. Hinweise auf Fallstudien können gegeben werden. Die Bewerbung für die Bearbeitung einer Fallstudie soll mit einem Exposee (ca. 3 S.) erfolgen, das die Problemstellung, Forschungsfragen, das methodische Vorgehen und die Arbeits- und Zeitplanung sowie den Entwurf einer Gliederung umfasst.
Ansprechpartner: Prof. Dr. Sabine Baumgart (SRP) Prof. Dr. Hans-Peter Tietz, Dr. Jörg Fromme (VES)