Ziele + Aufgaben des Fachgebiets
 
 
 
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Das Fachgebiet Frauenforschung und Wohnungswesen in der Raumplanung wurde im Jahr 1993 an der Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund im Rahmen des im Jahr 1986 von der damaligen nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerin Anke Brunn begründeten „Netzwerk Frauenforschung NRW“ mit einer Professur und einer Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin eingerichtet und hat zwischen 1993 und 2009 zahlreiche Lehrveranstaltungen angeboten und Forschungsprojekte durchgeführt. Auf Grund des Beschlusses des Fakultätsrats, die Stelle der Fachgebietsleiterin nach deren Ruhestand nicht wieder zu besetzen, war das Fachgebiet ab Oktober 2009 nicht mehr in die Lehre der Fakultät Raumplanung eingebunden. Seit Herbst 2010 ist es aufgelöst.

Das Fachgebiet |forschte| und |publizierte|
im Themenbereich Frauenforschung in der Raumplanung zu den theoretischen und empirischen Grundlagen einer feministischen Raumplanung, den Strategien zur Erhöhung des Einflusses von Frauen auf planerische Entscheidungen, den Konzepten einer geschlechtergerechten Raumentwicklung und den internationalen Diskursen zum Gender Planning

Im Themenbereich Wohnungswesen – in einem geschlechtssensiblen Ansatz – zu den sozialen, ökonomischen, räumlichen und planerischen Aspekten der Wohnungsversorgung, der Wirkungsweise des wohnungspolitischen Instrumentariums, der Entwicklung der Haushalts- und Lebensformen, den sozialräumlichen Entwicklungen und der Entwicklung alternativer wohnungspolitischer und planerischer Konzepte.

Das Fachgebiet war Gründungsmitglied der im Jahr 2002 eingerichteten fachbereichs-/ fakultätsübergreifenden Forschungsgruppe |Dynamik der Geschlechterkonstellationen|, in der WissenschaftlerInnen aus 6 Fakultäten der Universität Dortmund interdisziplinäre Forschungsprojekte zu den Veränderungen in den Geschlechterkonstellationen bearbeiteten.

Am Fachgebiet war zwischen 1998 und 2009 darüber hinaus die Koordinationsstelle Netzwerk Frauenforschung NRW angesiedelt. Die Koordinationsstelle wurde am 1.1.2010 an die Universität Duisburg-Essen verlagert und firmiert nun unter Koordinations- und Forschungsstelle Frauen- und Geschlechterforschung.
Informationen zu den Aktivitäten der Koordinationsstelle in den Jahren 1998 bis 2009 siehe www.netzwerk-frauenforschung-nrw.de

Informationen zu den aktuellen Aktivitäten des Netzwerks siehe www.netzwerk-fgf.nrw.de

Die Koordinationsstelle koordinierte 2009 80 Professorinnen und 120 Mittelbauerinnen, veranstaltete Tagungen und Workshops zur interdisziplinären Frauen- und Geschlechterforschung und zur Wissenschaftspolitik in NRW, gab Publikationen (GENDER –Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Journal Netzwerk Frauenforschung NRW, Studien Netzwerk Frauenforschung NRW) heraus, betreute die Reihe Geschlecht und Gesellschaft im VS-Verlag und begleitete mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit die Wissenschaftspolitik in NRW kritisch.


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