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Festveranstaltung 50 Jahre Raumplanerausbildung in Dortmund

Am 4. Dezember 2018 waren zahlreiche Gäste zur Festveranstaltung 50 Jahre Raumplanerausbildung in Dortmund geladen. Die Fakultät freute sich insbesondere über die Anwesenheit einiger ehemaliger Kollegen und Wissenschaftler, die das Ansehen der Fakultät in den letzten Jahrzehnten maßgeblich mitgeprägt haben. Dazu gehörten u.a. Egbert Dransfeld, Gerd und Christiane Hennings, Hartwig Junius, Irmgard Kucharzewski, Sebastian Müller, Paul Velsinger, Michael Wegener, aber auch der noch aktive Honorarprofessor und ehemalige Landesminister Christoph Zöpel.

Der Dekan der Fakultät, Thorsten Wiechmann, blickte in seinem Eingangsstatement zurück auf 50 Jahre Fakultätsgeschichte und würdigte die Lebensleistung einiger langjähriger Mitarbeiter der Fakultät. Er hob hervor, wie sehr das Dortmunder Modell der Ausbildung von RaumplanerInnen stilbildend auch für andere Planungsschulen war. Die Gründung der Fakultät markierte einen besonderen Zeitpunkt für die Ausbildung von Raumplanerinnen in Deutschland, aber auch im internationalen Vergleich.        

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung fanden zwei Podiumsdiskussionen statt, zu der die Fakultät Absolventen und ehemalige Doktoranden eingeladen hatte, die mittlerweile wissenschaftliche Karrierewege im Ausland eingeschlagen hatten. Zu den Gästen Dr. Franziska Sielker (Cambridge) Dr. Andreas Hengstermann (Universität Bern), Ass. Prof. Thomas Hartmann (Universität Wageningen), Ass. Prof. Peter Schmitt (Universität Stockholm) und Dr. Sebastian Dembski (Universität Liverpool) gesellten sich auf dem Podium mit Dr. Bryce Lawrence (Fachgebiet LLP) und Robin Chang (Fachgebiet EPK) zwei gegenwärtig an der Fakultät beschäftigte Wissenschaftler aus dem Ausland. Sie setzten sich vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen aus dem Ausland mit der Frage auseinander, welchen Weg die Fakultät angesichts zunehmender Internationalisierung der Ausbildung und veränderter gesellschaftlicher Megatrends gehen soll. Einhellig forderten alle Podiumsteilnehmer dazu auf, das deutsche Planungssystem stärker in die internationale Diskussion zu bringen. Das Interesse sei groß, unzureichende Informationen führten aber mancherorts zu Missverständnissen über die Leistungsfähigkeit bestimmter Instrumente und Prinzipien. Ein wenig kontrovers wurde der Hinweis aufgenommen, die Ausbildung von Raumplanern etwas elitärer auszurichten, um die politischen Stellenwert zu erhöhen.

Die Podiumsteilnehmer hatten auch die Gelegenheit, ihre Werdegänge zu schildern. Dabei wurde teils humoristisch auf vergangene Studienzeiten Bezug genommen, was einige der anwesenden Hochschullehrerinnen und -lehrer zum Schmunzeln brachte. Die Relevanz und Bedeutsamkeit mancher als eher sperrig empfundener Lehrveranstaltungen zeigt sich eben erst im weiteren Verlauf der Karriere. Die Podiumsdiskussionen wurden von Christian Lamker und Karsten Zimmermann moderiert.