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Regionalverband Ruhr

Der RVR ist als kommunalverfasster Regionalverband die regionale Klammer für die Metropole Ruhr - der größte Ballungsraum Nordrhein-Westfalens - und erarbeitet u.a. regionale Entwicklungskonzepte zu den Themen Freiraum, Mobilität, Freizeit und Tourismus, sowie Raumbeobachtung und Analysen in den Bereichen Siedlungsentwicklung, Klima und Daseinsvorsorge. Zudem ist der RVR Träger der Regionalplanung. Die Stadtregion Ruhr verfügt über eine lange Tradition der regionalen Landschaftsentwicklung, die fast 100 Jahre zurückreicht.

Der Regionalverband Ruhr steht seit seiner Gründung im Jahr 1920 in dieser Tradition. Er trägt Verantwortung für den Erhalt und die Weiterentwicklung des rund 460 Quadratkilometer umfassenden Emscher Landschaftsparks, besitzt rund 16.000 ha Freiflachen, davon 14.500 ha Wald. Er betreibt sieben Revier- und Freizeitparks. Zu seinen Liegenschaften zählen auch 3.000 ha an Flachen in 55 Naturschutzgebieten. Grüne Infrastrukturen gehören zu den Kernaufgaben des Regionalverbandes. Seine vorhandene Datenlage, die in einem engen Austausch mit den Kommunen erarbeitet und qualifiziert wurde, und die fachliche Kompetenz sichern eine gute Arbeitsgrundlage für das Vorhaben insgesamt. Neben der Erarbeitung des Regionalplans und seines vorbereitenden Handlungsprogramms hat der RVR in Zusammenarbeit mit Mitgliedskommunen z.B. die "Perspektive 2020" verabschiedet, die auf die drei Leitthemen: Stadt - Klima - Bildung fokussiert. Diese Leitthemen beziehen sich auf Bereiche des öffentlichen Lebens, die von Kommunen und regionalen Akteuren beeinflussbar sind. Sie ergänzen sich wechselseitig, bilden den strategischen Rahmen für lokale oder regionale Maßnahmen auf dem Weg in das Jahr 2020. Der RVR ist derzeit in vielen planerischen Aktivitäten mit der Entwicklung und Sicherung seiner regionalen Grünzüge und Grün- und Freiräume befasst.   Nicht nur auf Ebene des Handlungsprogramms für die räumlichen Entwicklung der Zukunft Metropole Ruhr I wurden in den vergangenen Jahren, facettenreiche Verfahren durchgeführt, das sowohl Akteure unterschiedlicher Disziplinen als auch Tätigkeitsfelder in der Metropolregion mit ihrer jeweiligen Expertise und Interessenlage zusammengeführt hat. Aufgegriffen wurden sowohl sektorale Perspektiven wie Wohnen, Mobilität, Umwelt als auch integrierende auf den unterschiedlichen Planungsebenen in Abstimmung mit den 53 Kommunen. Gleichzeitig wurden mit einem Ideenwettbewerb kreative planerische Ideen gesucht, die mit zahlreichen Veranstaltungen sowohl mit Experten und Expertinnen als auch mit der Öffentlichkeit diskutiert wurden. Auch die Öffentlichkeit hat sich mit mehr als 400 Ideen in den interaktiven und hochinnovativen Prozess der Regionalentwicklung eingebracht. Derzeit wird ein Handlungsprogramm erarbeitet, das nach politischer Abstimmung den Regionalplan später strategisch in seiner Umsetzung begleiten soll. Die darin enthaltenen Projekte bieten zahlreiche Ansatzpunkte, um die Governance von Klimaresilienz und Gerechtigkeit mit Fokus auf grüne Infrastruktur auf kommunaler und regionaler Ebene in Verknüpfung mit den politisch-administrativen Strukturen zu erproben.