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Dortmunder Konferenz 2018

Raum- und Planungsforschung  

 

 

Am 05. und 06. Februar 2018 fand an der Fakultät Raumplanung zum 4. Mal die Dortmunder Konferenz
Raum- und Planungsforschung statt.

Die Dortmunder Konferenz Raum- und Planungsforschung wird von der Fakultät Raumplanung
der Technischen Universität Dortmund gemeinsam mit der Akademie für Raumforschung
und Landesplanung veranstaltet.

Auf der diesjährigen Dortmund Konferenz „Die Große Transformation – Herausforderung und Chance für die Raumplanung“
diskutierten 199 Teilnehmer aus Wissenschaft, Planungspraxis und Politik sowie zahlreiche Studierende
über zwei Tage wie urbane Räume, Städte und Regionen zu Motoren des sozial-ökologischen Wandels werden können,
welche Akteure dabei eine zentrale Rolle spielen und 
wie der räumliche Transformationsprozess planerisch gestaltet werden kann.

 

Prof. Dr. Zimmermann, Dekan der Fakultät Raumplanung und Leiter des Fachgebiets Europäische Planungskulturen und Frau Prof. Dr. Baumgart, ehemalige Leiterin des Fachgebiets Stadt- und Regionalplanung eröffneten die Konferenz und wiesen auf die drängenden Fragen hin, die das Thema aus Sicht der räumlichen Planung und Entwicklung prägen: Wie können Städte, Quartiere, Regionen oder Agglomerationen zu Motoren der Transformation werden, und wie kann räumliche Planung sie hierbei unterstützen und selbst die Weichen stellen? Welche Akteure braucht es hierzu, und welche Strukturen befördern gemeinsames Handeln in Planung, Politik und Gesellschaft? Und wie kann sichergestellt werden, dass die gesellschaftliche Transformation mit der Orientierung auf Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit einhergeht?

Prof. Dr. Messner, Vorsitzender des WBGU und Direktor des Instituts für Entwicklungspolitik, stellte in seinem keynote-Vortrag „great transformation towards sustainability – urban challenges“ die globalen Herausforderungen in den Fokus, insbesondere die Urbanisierung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung und unter den gegebenen ökonomischen Bedingungen zu steuern. Urbane Regionen seien sowohl Treiber als auch selbst betroffen vom globalen Umweltwandel. Geschwindigkeit, Ausmaß und Eigenart („speed, scale and face“) kennzeichnen Urbanisierung weltweit. Sie bestimmen die Herausforderungen der Entwicklung von Infrastrukturen, des Zugangs zu bezahlbarem Wohnraum, Arbeit oder medizinischer Versorgung, zu Wasser, Lebensmitteln und auch zu Entscheidungsprozessen.

Im Verlauf der Konferenz ging es in zahlreichen Sessions um konkrete Ansätze der räumlichen Planung und um künftige Planungsparadigma, die die Diskussion um die große Transformation prägen. In acht thematischen Tracks, insgesamt 21 Sessions und an sieben „Roundtables“ fanden über 80 Vorträge nationaler und internationaler Referentinnen und Referenten statt. Erstmalig wurde auch eine Student Poster Session in Kooperation mit der Fachschaft der Fakultät Raumplanung veranstaltet, in welcher Studierende die Möglichkeit hatten ihre Forschungsergebnisse aus Abschlussarbeiten oder Projektarbeiten vorzustellen. Von innovativen Ansätzen in Stadtregionen über neue Konzepte für Mobilität und Verkehr bis zu internationalen und europäischen Perspektiven der Raumplanung war das Angebot an Diskussionsrunden und Vorträgen insgesamt sehr vielfältig.

Den Abschluss der Dortmunder Konferenz 2018 gestaltete Frau Prof. Dr. Baumgart mit einem Vortrag zu „Transformers – Reflexionen über Wandlungen in Raum und Gestalt“. Im Rahmen des Jubiläums „50 Jahre Raumplanung“ wurde auf einer abschließenden Podiumsdiskussion unter der Leitung von Prof. Dr. Wiechmann die Entwicklung der Fakultät Raumplanung Revue passiert.

 

 

 


Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden und Teilnehmenden für die abwechslungsreichen Vorträge und den spannenden Austausch!

 

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an dortmunder-konferenz.rp@tu-dortmund.de